Archiv: Artikel kann veraltete Informationen enthalten

Auf Besuch in Büsum

Dieses Wochenende finden in Büsum die 9. Krabben- und Fischtage statt. Zigtausende Besucher werden erwartet und wir sind mit dem Greenpeace-Schiff Argus vor Ort. Wir wollen mit den Fischern über Meeresschutzgebiete diskutieren. Freundlich empfangen haben sie uns allerdings nicht.

  • /

Bevor wir mit der Argus in den Hafen einliefen, schickten wir - wie es sich gehört - dem Hafenmeister über Funk die Nachricht, dass wir kommen. Wir freuten uns auf das Fest, denn wir hatten schon vor Tagen einen sehr prominenten Liegeplatz zugesagt bekommen.

Daraus wurde dann aber nichts. Zuerst macht die Hafenmeisterei und die örtlichen Fischer über Funk deutlich, dass wir alles andere als erwünscht sind. Nach dem Motto, nicht zu glauben, dass ihr euch hier hin wagt, werden zudem alle Gespräche mit uns verweigert.

Dann durften wir den uns zugesagten Liegeplatz nicht anlaufen und wurden in die hinterste Ecke des Hafens verbannt. Na toll! Aber das war noch nicht alles. Uns wurde noch schnell untersagt, im Hafengebiet einen Infostand aufzubauen. Und im restlichen Ort finde sich kein einziges freies Plätzchen mehr für einen Infostand von Greenpeace, sagen die Behördenvertreter.

Lesen Sie weiter in unserem Blog Riesen der Meere.

Weiterführende Publikationen zum Thema

High Stakes

The environmental and social impacts of destructive fishing on the high seas of the Indian Ocean

Mehr zum Thema

Über die Verhältnisse

Deutschland hat seine Ressourcen für dieses Jahr verbraucht. Für alles, was ab jetzt konsumiert wird, zahlen kommende Generationen und andere Länder die Zeche. 

Arktis verwundbar wie nie

Das Eis am Nordpol geht zurück. Industrie und Schifffahrt drängen nach. Doch damit steigt das Risiko für eine weitere Ölpest.

Katastrophe mit Ansage

Die größte Ölkatastrophe in der Geschichte Israels ist auch ein Versagen der Politik. Satellitenbilder vom Mittelmeer zeigen, dass die Gefahr rechtzeitig zu erkennen gewesen wäre.