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Aggressive Tunfischfänger: Die Wahrheit soll draußen bleiben

Mit zunehmender Aggressivität reagieren französische Tunfischfänger auf die Anwesenheit des Greenpeace-Schiffes Rainbow Warrior II vor dem Hafen von Marseille. Am Mittwoch umkreisten 21 ihrer Fangschiffe die vor der Hafeneinfahrt ankernde Rainbow Warrior. Zugleich sprachen sie ein Ultimatum aus, bis zu dem das Greenpeace-Schiff seinen Anker gelichtet haben soll, anderenfalls wolle man die Ankerkette durchtrennen.

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Hintergrund: Eigentlich wollte die Rainbow Warrior im Hafen von Marseille anlegen. Die Erlaubnis dafür hatte man sich schon vor Monaten besorgt. Geplant war, die Menschen über die Gefahren der illegalen Überfischung aufzuklären. Gerade die gefährdet auch die Tunfischbestände im Mittelmeer. Natürlich weisen die französischen Tunfischfänger einen solchen Vorwurf weit von sich. Sie sorgten durch Proteste kurzfristig dafür, dass die Hafenbehörde ihre Ankerplatzzusage für das Greenpeace-Schiff zurückzog.

Um ganz sicherzugehen, dass die Rainbow Warrior nicht in den Hafen einläuft, schickten sie ihre Fangschiffe los. Damit verhindern sie zugleich, dass interessierte Menschen mit Hilfe von Schlauchbooten an Bord des Greenpeace-Schiffes gebracht werden können, um sich zu informieren.

Greenpeace hat bis heute keine einleuchtende Begründung von der Hafenbehörde genannt bekommen, warum die Ankerplatzerlaubnis widerrufen wurde, erklärt Francois Provost, Sprecher von Greenpeace Frankreich. Wir sind eine gewaltfreie Organisation, werden uns aber durch die Drohgebärden der industriellen Fischfänger nicht einschüchtern lassen. Wir werden weiterhin die Öffentlichkeit auf die Gefahren für das Mittelmeer aufmerksam machen und ein rasches Ende der Überfischung fordern.

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