„Wir haben es satt“-Demo in Berlin

Tierisch laut durch Berlin

Bauern und Verbraucher sind sich einig: Die industrialisierte Landwirtschaft führt in eine Sackgasse. Auf der „Wir haben es satt“-Demo forderten 33.000 Menschen die Agrarwende. 

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„Wir haben es satt“ – zum achten Mal zog diese Demo am vergangenen Samstag durch Berlin. Während auf der parallel stattfindenden Agrarmesse Grüne Woche so getan wird, als sei alles in Butter, forderten die 33.000 Menschen auf der Straße die Agrarwende.

„Dieses Jahr sind noch mehr Menschen gekommen“, freute sich Stephanie Töwe, Greenpeace-Expertin für Landwirtschaft. „Das Thema ist offenbar in der Gesellschaft angekommen.“ Die Aufschriften auf den Protestschildern und Bannern waren so vielfältig wie die Missstände in der Landwirtschaft: Insektensterben, Tierleid, Überdüngung, Pestizide  – um nur einiges zu nennen. Denn: Eine andere fortschrittliche Landwirtschaft ist möglich. Dafür standen die Landwirte, die Seite an Seite und zum Teil auf ihren Traktoren gemeinsam mit Verbrauchern für eine zukunftsfähige moderne Landwirtschaft demonstrierten.

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