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Wie die Lebensmittelüberwachung versagt

Obst und Gemüse aus konventionellem Anbau ist stark mit Pestiziden belastet. Mehrfachbelastungen und gesetzliche Überschreitungen der Höchstmengen sind alltag. Die Ware ist häufig so extrem belastet, dass bei Verzehr eine akute Gesundheitgefährdung von Kindern möglich ist. Doch was tut die Lebensmittelüberwachung?
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Greenpeace hat die Arbeit der Lebensmittelüberwachung in Deutschland bewertet: Die Durchschnittsnote der 16 Bundesländer im Jahr 2003 war ein glattes Mangelhaft. Drei Jahre später sieht es kaum besser aus. In keinem der Bundesländer ist die Kontrolle pestizidbelasteter Lebensmittel besser als ausreichend.

Lebensmittelüberwachung versagt

Die Lebensmittelüberwachung in Deutschland versagt in mehreren Punkten:

  • Keine Überwachung der Verpflichtungen für die Lebensmittelbranche
  • Es werden zu wenig Porben untersucht
  • Unzureichende Veröffentlichung von Untersuchungsergebnissen
  • Ein explizites Recht auf Verbraucherinformation fehlt
  • Die Standards der Behörden sind uneinheitlich

Greenpeace fordert:

Die Bundesländer und Labore müssen sich besser untereinander koordinieren und Ergebnisse austauschen. Teure und uneffiziente Labore müssen zusammengelegt werden. Behörden müssen die Umsetzung von Vorgaben wie die Pflichten der Erzeuger und Lebensmittelbranche besser kontrollieren. Verstöße müssen transparent gemacht und geahndet werden.

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