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Was das EU-Klimapaket uns sagt

Am Mittwoch legt die EU-Kommission ihren Entwurf für die zukünftige Klimaschutz- und Energiepolitik in der Europäischen Union vor. Das Regelwerk ist von immenser Bedeutung für den Klimaschutz. Doch schon in der grundsätzlichen Ausrichtung steckt der Wurm.

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Der Entwurf gibt unter anderem vor, wie viel Treibhausgase die einzelnen EU-Mitgliedsstaaten durch welche Maßnahmen einsparen müssen. Doch bereits beim übergeordneten Ziel hat die Kommission am falschen Ende gespart: Das gesamte Paket soll bis 2020 EU-weit nur 20 Prozent Treibhausgase gegenüber 1990 einsparen. Zu wenig, um die globale Erwärmung auf maximal zwei Grad Celsius zu beschränken. Greenpeace fordert eine Einsparung von mindestens 30 Prozent.

Die Ausrichtung der EU-Klimaschutzgesetze auf ein 20-Prozent-Reduktionsziel für Klimagase muss dringend korrigiert werden, fordert Andree Böhling, Energieexperte von Greenpeace. Ein solches Ziel wäre ein herber Rückschlag für die internationalen Klimaverhandlungen und ein Armutszeugnis für die EU-Klimaschutzpolitik! Wer die Welt vor den schlimmsten Katastrophen bewahren will, muss entschlossen und mutig vorangehen und darf nicht ständig herumlavieren.

Zu kritisieren ist auch, dass die Kommission wider besseres Wissen an ihrem Ziel von zehn Prozent Agrosprit-Beimischung festhält. Die vorgeschlagenen Nachhaltigkeitskriterien sind unzulänglich. Agrosprit für den Verkehr in Europa ist klimapolitisch absurd und führt zu verheerenden ökologischen und sozialen Folgen vor allem in Südostasien und Lateinamerika.

Wie Greenpeace die Vorschläge der EU-Kommission im Einzelnen bewertet, können Sie im anhängenden Dokument nachlesen. Bitte klicken Sie unten auf den Link.

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