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Irak: Gefahrenquelle Ölpipeline

Fieberhaft versuchen die Besatzungstruppen der USA und das irakische Ölministerium, den Schutz der vielen Ölpipelines in dem Land sicherzustellen. Nur wenige Tage nachdem Öldiebe an der wichtigsten Pipeline im Irak eine Explosion auslösten, haben die US-Soldaten ihre Patrouillen entlang der Ölleitungen im ganzen Land deutlich verstärkt. Zugleich gehe man dabei aggressiver vor, so ein US-Major gegenüber der Nachrichtenagentur AP.

Die zerstörte Pipeline zwischen den südirakischen Städten Basra und Haditha ist seit Montag außer Betrieb. Diebe hatten versucht Öl zu stehlen, indem sie die Leitung aufbrachen. Das hatte jedoch eine verheerende Explosion zur Folge, der auch drei der Diebe zum Opfer fielen. Am Tatort fand man riesige Tankbehälter von bis zu 44.000 Litern Fassungsvermögen. Die Umgebung der Explosionsstelle wurde durch auslaufendes Öl verseucht. Nach Angaben von Fachleuten wird es noch eine weitere Woche dauern, bis die Pipeline wieder in Betrieb genommen werden kann.

Die explodierte Pipeline im Süden des Iraks ist das erste ernsthafte Zerstörungswerk in der Region. Das Ölministerium arbeitet daraufhin an einem Abkommen mit den irakischen Stammesfürsten im Süden, dass diese helfen, Verbrecher und Saboteure von den Pipelines fernzuhalten. Durch Bargeldzahlungen sollen die Stammesführer zur Mithilfe beim Schutz der wichtigen Öltransportleitungen bewogen werden.

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