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Deutsche Autobauer: mit Vollgas in die Klimakatastrophe

Von 20 europäischen Autoherstellern erreichen 17 die selbstgesteckten Klimaschutzziele nicht. Das teilte der Europäische Verband für Verkehr und Umwelt am Mittwoch mit. Bis 2008 wollten die Mitglieder der Vereinigung der europäischen Autohersteller (VCEA) den CO2-Ausstoß ihrer Autos auf 140 Gramm pro Kilometer senken.

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Einzig Fiat kann sich rühmen, schon jetzt den Richtwert von 2008 erreicht zu haben. Damit erzielen die Italiener 140 Prozent des eigentlich geforderten Fortschritts. Dicht auf den Fersen sind ihnen Citroen und Renault. Auch hier entsprechen die Ergebnisse den für 2005 vorgegebenen Werten.

Für den Rest der Autobauer sieht die Bilanz eher peinlich aus: Die deutschen Automarken VW, BMW und Audi dümpeln, mit nicht mal 50 Prozent der versprochen CO2-Einsparung, im unteren Drittel der Rangliste. Ein trauriges Ergebnis besonders für die Wolfsburger als der europäische Marktführer.

Die deutsche Automobilindustrie stellt sich nach der Verweigerungshaltung beim Dieselrußfilters erneut auf die Seite der Umweltsünder, sagt Greenpeace-Klimnaexperte Karsten Smid. Mit der PS-Protzerei auf den Automessen muss endlich Schluss sein. Es wird immer deutlicher, dass die Pilotstudien für Energiesparautos von den Autoherstellern nur als ökologisches Feigenblatt missbraucht wurden. Mit dem hohen klimaschädlichen CO2-Ausstoß ihrer Fahrzeuge rasen VW, Mercedes und BMW mit Vollgas in die Klimakatastrophe.

Greenpeace hat mit der Entwicklung des SmILE-Konzepts längst bewiesen, dass der Benzinverbrauch halbiert werden kann.

(Autorin: Sanja Schlösser)

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