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Klimawandel für alle

Wer gehofft hatte der Kelch des Klimawandes könne an ihm vorübergehen, wird enttäuscht. Wie aus dem zweiten bislang unveröffentlichten Bericht des IPCC bekannt geworden ist, betrifft der Klimawandel alle acht Weltregionen, wenn auch nicht in demselben Ausmaß. Die detaillierten Messungen und Auswertungen lassen außerdem keinen Platz mehr für Zweifel: Wir stecken mitten drin im Klimawandel. Greenpeace-Energieexperte Jörg Feddern kommentiert, was das für die Politik bedeuten muss.

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Die Zeichen des Klimawandels stehen auf Sturm. Es wird immer deutlicher, dass niemand von den Folgen der Erderwärmung verschont bleibt, sagt Greenpeace-Energieexperte Jörg Feddern. Jetzt geht es vor allem darum, die schlimmsten Auswirkungen zu verhindern. Hier ist Angela Merkel gefordert. Schon nächste Woche auf dem EU-Frühjahrsgipfel in Brüssel muss sie als Vorsitzende Führungsstärke und Entschlusskraft zeigen. Die deutsche und die europäische Bevölkerung wird sie daran messen.

Im ersten Schritt fordert Feddern, dass Deutschland seine CO2-Emissionen um 40 Prozent bis 2020 senkt - ohne Wenn und Aber. Das wäre ein deutliches Signal für alle anderen EU-Staaten. In einem zweiten Schritt müsse sich dann die EU verpflichen, die CO2-Emissionen bis 2020 um 30 Prozent zu senken.

Der Greenpeace-Experte weiter: Diese verbindlichen Ziele Deutschlands und der EU sind ein wichtiges Signal an den G8-Gipfel im Juni. Greenpeace fordert von Angela Merkel, dieses Treffen zum Klimakrisengipfel zu machen. Jetzt liegt es in den Händen der Regierungschefs der führenden Nationen, zu handeln und ihre Verantwortung den Menschen gegenüber wahr zu nehmen. Die Zeit für jahrelanges Taktieren ist nun endgültig vorbei.

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