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Greenpeace-Jugendliche fordern Umweltminister Gabriel auf, sich für ihre Zukunft einzusetzen

Verheizt nicht unsere Zukunft!

In der entscheidenden Phase der UN-Klimaschutzkonferenz in Montreal haben sich zwei Jugendliche vom Greenpeace-Projekt Solar Generation mit dem neuen Umweltminister Sigmar Gabriel getroffen. Während des zwanzigminütigen Gesprächs haben sie von ihm ein klares Bekenntnis zu wirkungsvollem Klimaschutz gefordert und dem Minister über 17.000 Unterschriften sowie eine Flasche mit Gletscherschmelzwasser von der Zugspitze überreicht.

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Das Gespräch war echt gut, total offen und freundlich, erzählt die 18-jährige Steffi Retzar. Sie hat von dem Umweltminister einen wirkungsvollen Klimaschutz auch über 2012 hinaus gefordert. Bisher ist weniger passiert, als ich mir erhofft habe. Deshalb setze ich große Erwartungen in Sigmar Gabriel, dass er hier in Montreal ein eindeutiges Zeichen für den Klimaschutz und Kyoto setzt.

Steffi Retzar und Florian Pithan sind die zwei Deutschen der insgesamt 26 Jugendlichen aus zwölf Ländern, die seit einer Woche auf der Konferenz sind. Sie alle wollen ihren jeweiligen Ministern und Delegierten vor Augen führen, dass es bei den Verhandlungen vor allem um die Zukunft der nächsten Generationen geht. Vor der Konferenz waren die Jugendlichen zuvor an den HotSpots in ihren Ländern, also den Orten, an denen der Klimawandel besonders stark sichtbar ist.

In Deutschland haben die Jugendlichen der Solar Generation im September auf der Zugspitze Gletscherschmelzwasser abgefüllt, um zu zeigen, wie stark der Gletscher in den kommenden 15 Jahren durch den Klimawandel schrumpfen wird. Die Filmaufnahmen aus ihren Ländern präsentieren die Jugendlichen zusammen mit einem etwa 2,50 Meter hohen Modell, einer brennenden Erde mit dem Slogan Verheizt nicht unsere Zukunft - Handelt jetzt! (Autorin: Nadine Behrens)

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