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US-Umweltschutzbehörde glaubt Anekdoten

Die US-Umweltschutzbehörde EPA begnügt sich bei ihren Erfolgskontrollen allein auf das, was ihr die überwachten Branchen erzählen. Das teilte am Montag das General Accounting Office (GAO) - der Rechnungshof des US-amerikanischen Kongresses - mit. Das GAO hatte untersucht, worauf die EPA ihre Behauptung stützt, dass eine Lockerung der US-Luftreinhalte-Regeln vom vergangenen Dezember den CO2-Ausstoss und die damit einhergehenden Gesundheitsrisiken reduziere.

Weil es keine umfassenden Daten gab, berief sich die EPA auf Anekdoten aus vier großen Industriezweigen, die vom Luftreinheitsgesetz am stärksten betroffen sind, hält der GAO-Bericht fest. Da jedoch die Informationen nur anekdotischen Charakter haben, repräsentieren die Befunde der EPA nicht zwangsläufig die Effekte, die bei anderen Industriezweigen aufgetreten sind.

Dessen ungeachtet will die EPA am Mittwoch der Öffentlichkeit eine weitere Änderung des Luftreinhaltungsgesetzes vorstellen. Sie soll die Bestimmungen zum CO2-Ausstoss für die dreckigsten Kohlekraftwerke und andere Energieunternehmen nochmals lockern. Das Vorhaben löste scharfe Kritik von Seiten zahlreicher Umweltschutzorganisationen und von einigen Staaten aus, da seine Folgen für die Luftqualität und die Gesundheit von Menschen inakzeptabel sei.

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