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US-Umweltschützer landen im Knast

Einen Tag vor Inkraftreten des Kyoto-Protokolls hat die US-Justiz Greenpeace-Aktivisten für ihren friedlichen Einsatz für den Klimaschutz verurteilt. Im US-Bundesstaat Pennsylvania wurden am Dienstag vier Frauen und zwei Männer zu Gefängnisstrafen zwischen vier und 30 Tagen verurteilt.

Die Greenpeacer hatten im Juni 2004 den Schornstein des Hatfield's Ferry-Kohlekraftwerkes erklommen. Damit protestierten sie sowohl gegen die Gesundheitsgefahren für die Menschen in Pennsylvania durch die Verschmutzung aus Kohlekraftwerken, als auch gegen den klimaschädlichen Energieplan der Bush-Regierung. Dieser setzt auf schmutzige Energieformen, statt auf saubere Alternativen wie Windkraft und Sonnenenergie.

Laut einer Studie aus dem Jahre 2004 kommen in Pennsylvania jährlich 1.825 Menschen aufgrund der Verschmutzungen aus Kohlekraftwerken vorzeitig zu Tode. Das sichert dem Staat im US-weiten Vergleich die traurige Spitzenposition. Allein für das Hatfield's Ferry-Kraftwerk nennt die Studie 237 Todesfälle im Jahr. Betrieben wird das Kraftwerk von der Allegheny Energy.

Schmutzige Energie wie sie in diesem Kraftwerk zum Einsatz kommt, vergiftet Kinder in Pennsylvania und dem ganzen Land. Deswegen bin ich stolz, dass ich an der Aktion teilgenommen habe, um Allegheny zu sagen, seinen Mist aufzuräumen, sagte noch vor der Urteilsverkündung Rennee Blanchard, eine der verurteilten Aktivistinnen.

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