Archiv: Artikel kann veraltete Informationen enthalten

UN Klimakonferenz in Montreal - Greenpeace dabei

Die diesjährige Klimakonferenz vom 28. November bis 9. Dezember in Montreal ist die erste nach Inkrafttreten des Kyoto-Protokolls. Diesmal geht es vor allem um die Frage, wie soll es nach der ersten Verpflichtungsperiode 2012 weitergehen. Zu der Konferenz werden Staats- und Regierungschefs aus über 150 Ländern der Welt erwartet.

  • /

Kyoto-Verweigerer wie die USA und eine steigende Anzahl an Sympathisanten rüsten schon länger zum Kampf gegen das Kyoto-Protokoll. Sie behaupten, dass die Klimaschutzziele zu hoch gesteckt seien und deshalb durch Technologie-Initiativen ersetzt werden sollten. Dabei warnen Wissenschaftler davor, dass die Kyoto-Ziele nicht weit genug gingen, um den Klimawandel noch aufzuhalten. Noch mehr und extremere Unwetter als die Wirbelstürme in diesem Jahr wären die Folge.

Greenpeace ist auf der Konferenz dabei, um diesen Diskussionsprozess zu begleiten und der Forderung nach mehr Klimaschutz Ausdruck zu verleihen. Innerhalb der Delegation von Greenpeace International sind aus Deutschland auch Klimaexpertin Gabriela von Goerne sowie zwei Jugendliche von SolarGeneration vor Ort.

Um die Problematik hier in Deutschland zu verdeutlichen, finden Sie unter der Bild- bzw. Videoansicht entsprechendes Material. Klicken Sie unter der Überschrift einfach auf den gewünschten grünen Reiter (Bild oder Video) und verschaffen Sie sich einen Eindruck.

Folgende Videos finden Sie unter der Videoansicht:

  • Luftbilder Braunkohlekraftwerke Neurath und Frimmerdorf, Tagebau Garzweiler
  • Braunkohlekraftwerke Neurath und Frimmerdorf
  • Interview Karsten Smid, Klima-Experte bei Greenpeace (nur als Downlaod)

 

Weiterführende Publikationen zum Thema

Mehr zum Thema

Alle Jahre wieder

Zum zehnten Mal lädt Bundeskanzlerin Merkel zum Petersberger Klimadialog. Greenpeace-Aktivisten fordern am Rand der Veranstaltung, dass sie Worten endlich Taten folgen lässt.

Noch mehr Klimakläger

Drei Bauernfamilien verklagen die Bundesregierung, denn der Klimawandel gefährdet ihre Existenz, und die Politik tut zu wenig. Dem schließen sich jetzt 213 Beigeladene an.

Butter bei die Fische

Die Kohlekommission hat den Ausstieg aus der Kohle vorgegeben. Jetzt muss ein Gesetz her, das diesen regelt. Da die Politik zögert, stellen Umweltverbände heute einen Entwurf vor.