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Klimaaktionstag und Greenpeace-Jugend

Auf der großen Demo zum Klimaaktionstag am 8. Dezember in Berlin war auch die Greenpeace-Jugend dabei - mit einer besonderen Idee, der Klimaschule.

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In der Klimaschule stellten die Jugendlichen die Klimapolitik in Deutschland und deren Auswirkungen auf ihre eigene Zukunft dar. Und sie gaben der deutschen Bundesregierung Nachhilfe in den Schulfächern, in denen offensichtlich noch Defizite bestehen.

So hat eine Kanzlerin an einem Riesenrechenschieber gelernt, dass mit 24 neuen Kohlekraftwerken das Klimaschutzziel von 40 Prozent CO2-Reduktion bis zum Jahr 2020 nicht zu erreichen ist. An Angies Prima-Klima-Rechenschieber waren die bunten Kugeln gegen 24 kleine Kohlekraftwerke und einige wenige Eisbären ausgetauscht worden.

Im Fach Erdkunde wurde der Demozug durch 20 Greenteam-Kids verstärkt. Sie zeigten den Anstieg des Meeresspiegels auf einer großen Weltkarte und stellten Klimaflüchtlinge dar, die wegen des Klimawandels ihre Heimat verlassen mussten.

Auf das fortschreitende Artensterben durch die Zerstörung der letzten Urwälder und die klimabedingte Veränderung des Lebensraums vieler Tier- und Pflanzenarten gingen die Jugendlichen im Fach Biologie ein. In Urwaldtierkostümen wie Jaguar, Andenhirsch oder Orang-Utan, aber auch als Pinguine und Eisbär stellten sie die Parade der vom Aussterben bedrohten Tiere dar.

Angeführt wurde der Zug vom gespielten Chef eines großen Energieversorgers. Seine Aufgabe: 100-mal der Satz Ich darf keine Kohlekraftwerke mehr bauen.

Ein Banner am Zugende stellte der Bundesregierung dann das Zeugnis aus. Klimaschutz: nicht ausreichend. Versetzung gefährdet.

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