Archiv: Artikel kann veraltete Informationen enthalten

Karneval der Kulturen: Jugend fordert Klimaschutz

Rund 250 Kinder und Jugendliche haben sich am Pfingstsonntag auf dem Karneval der Kulturen für den Klimaschutz eingesetzt. Die jungen Greenpeacer im Alter von neun bis 20 Jahren nahmen an dem bunten Umzug durch Berlin unter dem Motto Du hast nur eine Erde teil. Ihre Botschaft brachten sie dabei passend zum farbenfrohen Spektakel mit Trommeln und viel Fantasie an den Mann und die Frau!

  • /

So erzählten die jungen Greenpeacer eine richtige Geschichte mit ihrem Umzug: Angefangen mit Jugendlichen, die die Spaßgesellschaft darstellten. Hier tummeln sich viele naive Menschen, die eine Menge Spaß haben und dabei Unmengen an CO2 produzieren. Da sind beispielsweise Leute, die in sich drehenden Badewannen baden, die mit Geld gefüllt sind. Begleitet werden sie von Konzernchefs, die dicke Zigarren rauchen und die unsanft mit Erdkugeln spielen. So kann es natürlich nicht weitergehen, also folgt ein großer Wecker , auf dem die Zeiger fünf vor zwölf anzeigen. Außerdem ist zu lesen: Aufwachen!.

Danach werden die Folgen des Klimawandels dargestellt. Es wird an verheerende Stürme erinnert, wie zum Beispiel den Orkan Kyrill, der Anfang des Jahres über Europa hinweg fegte. Auch Überflutungen werden thematisiert. Und die katastrophalen Folgen für die Natur werden in Szene gesetzt, indem traurige Pinguine und Eisbären mit Sonnenhüten gezeigt werden.

Schließlich kommen die Lösungsansätze, wie Energiesparlampen, Solarzellen und Windräder. Und es wird die gerettete Welt dargestellt. In diesem Abschnitt des Umzugs konnte jeder mitlaufen, der für eine bunte, fröhliche, schöne, tanzende Welt eintrat - ohne Klimakatastrophe. Mit ihrem Umzug wollten die jungen Greenpeacer darauf hinweisen, dass jeder etwas tun muss, um den Klimawandel zu verhindern.

Der Auftritt beim Karneval der Kulturen ist für die Jugendlichen der SolarGeneration der Abschluss einer ganzen Reihe von Aktivitäten. So haben die Jugendlichen unter anderem ein Klimaschutz-Camp vor dem Reichstag veranstaltet und ein internationales Diskussionsforum auf dem McPlanet-Kongress organisiert.

Weiterführende Publikationen zum Thema

Studie E-Autos: englische Langfassung

Elektroautos sind wichtig, damit der Verkehrssektor seine Klimaziele schafft. Doch welche Fördermaßnahmen helfen am besten, den Anteil von E-Autos wirklich zu erhöhen? Das untersucht diese Greenpeace-Studie des Berliner Umweltforschungsinstituts Ecologic.

Studie zu E-Autos

Elektroautos sind ein wichtiger erster Schritt, damit der Verkehrssektor seine Klimaziele schafft. Doch welche Fördermaßnahmen helfen am besten, den Anteil von E-Autos wirklich zu erhöhen? Das untersucht diese Greenpeace-Studie des Berliner Umweltforschungsinstituts Ecologic.

Mehr zum Thema

RWE: So nicht!

RWE muss die Braunkohlebagger stoppen. Fürs Klima, den Hambacher Wald und die bedrohten Dörfer. Das fordern Greenpeace-Aktivisten heute vor der RWE-Zentrale in Essen.

Schluss mit Baggern!

Trotz Kohleausstieg rücken RWEs Kohlebagger täglich näher an den Hambacher Wald und die bedrohten Dörfer. Dabei wollen die Menschen das nicht, zeigt eine Umfrage von Greenpeace.