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Hauptklimasünder schließen neues Klimabündnis.

Die Kyoto-Verweigerer Australien und USA haben sich mit Indien, China und Südkorea zu einem Klimabündnis zusammengeschlossen, das eine Alternative zum Kyoto-Protokoll entwickeln will. Gemeinsam sind die Bündnispartner nach Aussagen des australischen Umweltministers Ian Campbell für mehr als 40 Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen verantwortlich. Greenpeace-Klimaexpertin Gabriela von Goerne sieht in der Initiative keine Alternative zum Kyoto-Protokoll.

Von Goerne: Das neue Bündnis wird auf Freiwilligkeit beruhen und kein Land zur Verringerung von Treibhausgasen verpflichten. Emissionen können also weiter ansteigen. Tatsächlich handelt es sich bei dieser Initiative um einen weiteren Versuch, die 152 Unterzeichnerstaaten von Kyoto bei den nächsten internationalen Klimaschutzverhandlungen zu blockieren. Bei diesen Verhandlungen soll die Verringerung der Treibhausgase für die Zeit nach 2012 festgelegt werden.

Wenn die USA und Australien so besorgt über den Klimawandel sind, warum schießen ihre Treibhausgasemissionen dann unaufhaltsam in die Höhe?, fragt von Goerne. Die USA und Australien sollten vor allem Klimaschutz im eigenen Land betreiben. Der Export neuer Technik nach China und Indien ist sonst nur ein peinliches Feigenblatt.

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