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Große Koalition zum Schutz des Klimas

Greenpeace startet gemeinsam mit der Bild-Zeitung, dem BUND und dem WWF eine Klimaschutzkampagne. Mit Hilfe einer bundesweiten Mitmachaktion in BILD sollen bis zum Jahresende 3,5 Millionen Tonnen Kohlendioxid eingespart werden. 3,5 Millionen - das ist die tägliche Auflage der BILD-Zeitung. 3,5 Millionen Tonnen CO2 - das ist der Ausstoß eines kleinen Braunkohlekraftwerks.

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Unsere Erde ist in Gefahr. Uns bleibt nur noch begrenzt Zeit, sie zu retten, sagt Brigitte Behrens, Geschäftsführerin von Greenpeace Deutschland. Nur gemeinsam können wir das Kostbarste erhalten, das wir haben. Deshalb gehen wir diese außergewöhnliche Kooperation von vier starken Partnern sehr bewusst ein.

Zum Start der Kampagne Rettet unsere Erde. Ich mache mit! werden zunächst deutschlandweit über die BILD-Vertriebsstellen 2,5 Millionen Aufkleber verteilt, die den Slogan der Klimaschutz-Kampagne tragen. BILD erreicht jeden Tag fast zwölf Millionen Menschen in Deutschland. Dieses große Potenzial wollen wir als Medienpartner in den Dienst dieser wichtigen Aktion für unsere Umwelt stellen, sagt Florian von Heintze, BILD-Chefredaktion.

Wie schnell und mit welchen dramatischen Auswirkungen für alle Menschen die Erde sich durch Treibhausgase erwärmt, haben die Berichte des UN-Klimarates (IPCC) deutlich gemacht. Den Löwenanteil an den weltweiten CO2-Emissionen haben die westlichen Industrienationen zu verantworten. Daher müssen sie auch wirkungsvolle Maßnahmen gegen den Temperaturanstieg ergreifen.

Die Kooperationspartner wollen den BILD-Lesern wie den Unterstützern der Umweltorganisationen zeigen, dass jeder Deutsche CO2 einsparen und damit einen persönlichen Beitrag zum Klimaschutz leisten kann. Auch sie selber wollen ihren Energieverbrauch weiter reduzieren, um dieses Ziel zu unterstützen. So will die BILD-Zeitung bis zum Ende des Jahres zehn Prozent an Energie einsparen.

Greenpeace hat sich vorgenommen, den eigenen Energieverbrauch zu senken. Ein ambitioniertes Ziel, denn Klimaschutz ist bei uns längst Realität und wird auf vielen Ebenen praktiziert. Doch Ideen gibt es noch genug. Zum Beispiel wollen wir über Internetkonferenzen die Zahl der Reisen deutlich verringern. Darüber hinaus wollen wir Tipps geben, wie jeder in seinem persönlichen Alltag Kohlendioxid vermeiden kann.

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