Archiv: Artikel kann veraltete Informationen enthalten

Greenpeace auf dem Kirchentag in Bremen

Vom 20. bis 24. Mai 2009 findet auf dem Bremer Messegelände und der Bürgerweide der 31. Evangelische Kirchentag statt. Er steht, wie schon 2005 in Hannover und 2007 in Köln, im Zeichen des Klimaschutzes und der nachhaltigen Energieversorgung. Motto: "Mensch wo bist Du?" Auch Greenpeace ist wieder dabei.

  • /

Am Greenpeace-Stand auf der Messe im Markt (B18) geht es um die brandaktuellen Themen Atomkraft und Erneuerbare Energien. Wir informieren und wir freuen uns auf angeregte Diskussionen mit Besuchern des Kirchentags. Außerdem stellen wir unsere neue Community greenaction.de vor und laden zum Mitmachen ein.

Der Kirchentag ist eine der umweltfreundlichsten Großveranstaltungen in Deutschland. Seit 2001 wird ein regelmäßiges Umweltcontrolling durchgeführt. 2007 wurde das Umweltmanagement des Kirchentages mit dem europäischen EMAS- Zertifikat ausgezeichnet - als erste regelmäßige Großveranstaltung, die dieses Zertifikat verliehen bekam.

Zusammen mit Bremer Kooperationspartnern hat der Kirchentag das Klimaschutzprojekt TUT DEM KLIMA GUT aus der Taufe gehoben. Damit sollen weitere klimaschonende Maßnahmen vor, während und nach dem Kirchentag unterstützt werden. Zum Beispiel startete bereits im März die Klimaschule des Kirchentages in der Schaustelle in Bremen. Zusätzlich fahren Berater in die Schulen oder Gemeinden, um aktiven Klimaschutz zu betreiben. Im Internet kann jeder Leser, jede Leserin den eigenen CO2-Fußabdruck berechnen. Eine Broschüre zum Thema Der CO2-Sparer gibt praktische Tipps für die Besucher.

Öffnungszeiten der Messe im Markt:
21. bis 23. Mai 2009, jeweils von 10 bis 22 Uhr

Weiterführende Publikationen zum Thema

The Price of Hesitation

How the Climate Crisis threatens Price Stability and what the ECB must do about ist.

Mehr zum Thema

Klimakrise gefährdet Preise

Extremwetter kosten und belasten so die Preisstabilität im Euro-Raum. Eine Greenpeace-Studie zeigt, was die EZB tun sollte, um trotz Klimakrise ihrer Aufgabe gerecht zu werden.

Informelle Treffen

Greenpeace deckt auf: Während der Arbeit zum Kohleausstiegsgesetz gab es informelle Treffen von Ministerpräsident Armin Laschet und RWE. Für die Kohle-Lobby hat sich das gelohnt. 

Wetterextreme weltweit und ihre Folgen

Die Welt erwärmt sich, Wetterextreme nehmen weltweit an Häufigkeit und Heftigkeit zu. Das wird nicht ohne Folgen bleiben: Auch Hunger, Konflikte und Flucht werden mehr werden.