Archiv: Artikel kann veraltete Informationen enthalten

Freude über erfolgreiche Klimaschutzaktion Licht aus!

An über 250 bekannten Gebäuden, vom Brandenburger Tor über den Kölner Dom bis zum Schloss Neuschwanstein und dem Dresdener Zwinger gingen am Samstagabend von 20:00 bis 20.05 Uhr die Lichter aus. Weihnachtsmärkte schalteten ihre Beleuchtung herunter und selbst an der Hamburger Reeperbahn erlöschte kurzzeitig das Rotlicht. Millionen Haushalte beteiligten sich an der symbolischen Klimaschutzaktion. Deutschland hat ein Zeichen für mehr Klimaschutz gesetzt!

  • /

Die Initiatoren der Aktion, BILD, Google, ProSieben und die Umweltverbände BUND, Greenpeace und WWF freuen sich über das große Echo und bedanken sich bei allen Teilnehmern und Unterstützern. Erste grobe Abschätzungen zeigen, dass die Stromnachfrage in Deutschland um etwa 1.000 Megawatt zurück ging. Das entspreche etwa der Energie für 20 Millionen 50 Watt Glühbirnen.

Die Initiatoren verweisen darauf, dass es nicht bei symbolischen Zeichen bleiben dürfe. Licht aus! Für unser Klima“ hat ein deutliches Signal an die Weltklimakonferenz auf Bali (3. bis 14. Dezember 2007) gesendet. Um den drohenden Klimawandel in den Griff zu bekommen, müsse auf allen Ebenen, sowohl in Wirtschaft und Politik als auch beim Verhalten jedes Einzelnen, noch weit mehr passieren.

Erste Schritte können sein: der Wechsel zu einem Ökostromanbieter, Abschaffen der Standby-Schaltungen und Drosselung der Heizung. Auf politischer Ebene dürfen in Deutschland keine neuen Kohlekraftwerke mehr gebaut werden und ein Tempolimit muss kommen.

Sie wollen noch mehr CO2 einsparen? Schauen Sie in die unten aufgeführten Informationen.

Publikationen

Verbraucherratgeber: Klimaschutz

Während die Politik und Wirtschaftskonzerne die Energiewende abbremsen, kann jeder einzelne von uns etwas tun um den Klimawandel doch noch abzuwenden.

Weiterführende Publikationen zum Thema

The Price of Hesitation

How the Climate Crisis threatens Price Stability and what the ECB must do about ist.

Mehr zum Thema

Klimakrise gefährdet Preise

Extremwetter kosten und belasten so die Preisstabilität im Euro-Raum. Eine Greenpeace-Studie zeigt, was die EZB tun sollte, um trotz Klimakrise ihrer Aufgabe gerecht zu werden.

Informelle Treffen

Greenpeace deckt auf: Während der Arbeit zum Kohleausstiegsgesetz gab es informelle Treffen von Ministerpräsident Armin Laschet und RWE. Für die Kohle-Lobby hat sich das gelohnt. 

Wetterextreme weltweit und ihre Folgen

Die Welt erwärmt sich, Wetterextreme nehmen weltweit an Häufigkeit und Heftigkeit zu. Das wird nicht ohne Folgen bleiben: Auch Hunger, Konflikte und Flucht werden mehr werden.