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Eisbär aus Eis in Berlin

Anlässlich des Weltklimatages und der Klimakonferenz in Bali errichtet Greenpeace, zusammen mit dem Eiskünstler Christian Funk, in Berlin einen vier Meter hohen Eisbären aus Eis. Der Eisbär auf dem Platz des 18. März vor dem Brandenburger Tor dient als Mahnmal gegen Klimawandel.

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Aus einem 15 Tonnen schweren Eisblock wird der Künstler am morgigen Freitag den Eisbär herauschneiden. Das eisige Kunstwerk soll von Freitag bis Sonntag zu bewundern sein. Auch die Teilnehmer der Demonstration zum Klima-Aktionstag können sich den Eisbären aus der Nähe anschauen.

Die Menschen wissen heute, wie sehr der Klimawandel unseren Planeten bedroht. In seinem diesjährigen dreiteiligen Bericht stellte der Weltklimarat (IPCC) fest, dass die Auswirkungen des Klimawandels bereits eingetreten sind. Das spüren vor allem die ärmsten Ländern der Welt. Wir müssen deshalb schnellstens die Weichen dafür stellen, dass ein weiterer Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur so weit wie möglich begrenzt wird.

Beim Klimaaktionstag am kommenden Samstag werden viele Menschen für den Klimaschutz auf die Straße gehen. Es zeigt, dass der Klimawandel in den Köpfen der Leute angekommen ist, sagt Roland Hipp, Kampagnengeschäftsführer von Greenpeace. Angesichts der globalen Klimaveränderung tut die Regierung zu wenig, mit Erneuerbaren Energien, Effizienzstrategien und der Kraft-Wärme-Kopplung können wir die Klimakatastrophe noch aufhalten, mit Kohle sicher nicht.

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