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Erste Weltklimakonferenz seit Inkrafttreten des Kyoto-Protokolls

Die Zeit drängt!

Zum Auftakt der zweiwöchigen Weltklimakonferenz im kanadischen Montreal hat Greenpeace am Montag eine vier Meter große Sanduhr vor dem Tagungsgebäude enthüllt. Damit sollten die Delegierten daran erinnert werden, dass die Zeit für den Klimaschutz abläuft. Der Klimagipfel ist der Erste nach Inkrafttreten des Kyoto-Protokolls.

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Greenpeace Klimaexpertin Stephanie Tunmore ist bei der Konferenz dabei und fordert von den Regierungen ein schnelles und entschiedenes Handeln: Die Zeit für das Klima läuft ab. Der Klimawandel ist nicht ein entferntes Problem, mit dem man sich irgendwann in der Zukunft beschäftigen kann. Tatsächlich bleibt uns nur sehr wenig Zeit, um die katastrophalsten Einflüsse zu vermeiden.

Greenpeace erwartet vom Klimagipfel, dass das Kyoto-Protokoll für die Zeit nach der ersten Verpflichtungsphase ab dem Jahr 2012 gestärkt und erweitert wird. Das bedeutet, dass schärfere Emissionsobergrenzen für die Industrienationen festgelegt werden müssen. Außerdem soll die Industrie dazu ermutigt werden, in neue Kohlenstoff-Technologie zu investieren.

Die 156 Regierungen, die das Kyoto Protokoll ratifiziert haben, müssen jetzt zeigen, dass sie es auch so meinen. Sie müssen mit den Verhandlungen für die nächste Phase von Kyoto fortfahren, fordert Tunmore. Wir verwalten diesen Planeten für unsere Kinder und die Kinder unserer Kinder. Sind wir wirklich bereit ihnen in die Augen zu schauen und zu sagen: Entschuldigung, die Zeit ist uns davon gerannt. (Autorin: Nadine Behrens)

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