Archiv: Artikel kann veraltete Informationen enthalten

Arche zum Schutz vor dem Klimawandel

Auf der Plaza de Republica in Buenos Aires hat Greenpeace am Mittwoch eine 30 Meter lange und sieben Meter hohe Holzarche errichtet. In ihr sollen Klimaflüchtlinge Schutz vor den drohenden Folgen des Klimawandels finden.

Der Grund dieser Aktion ist der Beginn der zehnten Welt-Klimakonferenz in der argentinischen Hauptstadt, in der Teilnehmer aus 189 UN-Staaten über den Klimaschutz nach 2012 diskutieren werden. Die Arche soll davor warnen, dass Millionen Menschen zu Schaden kommen, wenn es der Weltgemeinschaft nicht gelingt, das Klima zu schützen.

Wenn wir jetzt nicht zusammenhalten und die Treibhausgas-Emissionen verringern, wird in der Zukunft keine Arche groß genug sein, um all die Klimaflüchtigen aufzunehmen, sagt Greenpeace-Klimaexpertin Stephanie Tunmore. Hitzesommer, Flutwellen und Überschwemmungen - der Klimawandel hat längst begonnen, ergänzt Gabriela von Goerne, Klimaexpertin bei Greenpeace Deutschland, in Buenos Aires. Er trifft die am meisten, die am wenigsten dazu beigetragen haben und sich nicht davor schützen können - die armen Länder dieser Erde. Greenpeace fordert, den Ausstoß von Treibhausgasen bis zum Jahr 2050 zu halbieren.

Die UN-Klimakonferenz COP 10 schlägt ein neues Kapitel im internationalen Klimaschutz auf. Mit der Unterzeichnung des Kyoto-Protokolls zum Schutz des Klimas durch Präsident Putin tritt das Protokoll am 16. Februar 2005 in Kraft. Vielen Unterzeichnerstaaten wird nun erstmals bewusst, dass die Zahlen auf dem Papier umgesetzt und der Ausstoß an Treibhausgasen verringert werden müssen.

Weiterführende Publikationen zum Thema

Vorfahrt für Klima- und Naturschutz

Klima- und Naturschutz sind die zentralen Herausforderungen der neuen Legislaturperiode. Die überfälligen Antworten auf die drängenden ökologischen Fragen muss die neue Koalition gleich für mehrere Politikfelder liefern - die Forderungen von Greenpeace an die kommenden Bundesregierung

The Price of Hesitation

How the Climate Crisis threatens Price Stability and what the ECB must do about ist.

Mehr zum Thema

Vor der Jahrhundertaufgabe

Nie gab es bei Klima- und Artenschutz so viel zu tun. Aktivist:innen erinnern die Verhandelnden der Ampelkoalition an ihre historische Verantwortung.

Klimakrise gefährdet Preise

Extremwetter kosten und belasten so die Preisstabilität im Euro-Raum. Eine Greenpeace-Studie zeigt, was die EZB tun sollte, um trotz Klimakrise ihrer Aufgabe gerecht zu werden.

Informelle Treffen

Greenpeace deckt auf: Während der Arbeit zum Kohleausstiegsgesetz gab es informelle Treffen von Ministerpräsident Armin Laschet und RWE. Für die Kohle-Lobby hat sich das gelohnt.