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Aktionäre mit Umweltbewußtsein?

Eine Koalition US-amerikanischer Großaktionäre fordert von fünf der wichtgsten Energiekonzernen der USA eine höhere Transparenz bei der Veröffentlichung ihrer Wirtschaftszahlen. Sie beantragten, dass besonders die zu erwartenden immensen Investitionskosten zur Verringerung des Ausstoßes von Treibhausgasen den Anlegern zugänglich gemacht werden sollen.

Der gestellte Antrag ist Teil einer Kampagne religiös und sozial orientierter Großaktionäre, die sich verstärkt mit Fragen des globalen Klimawandels und der Verantwortung von Konzernen auseinandersetzen. Dabei verlieren sie die wirtschaftlichen Zusammenhänge nicht aus den Augen: Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass Unternehmen ein hohes finanzielles Risiko droht, die verspätet die geforderte Umstellung auf umweltgerechtere Produktionsprozesse umsetzen.

Seit Beginn diesen Jahres sind bereits 21 Anträge von Aktionärs-Koalitionen an die größten US-Unternehmen, darunter auch die Automobilhersteller Ford und General Motors, gestellt worden. Im Jahr 2002 wurden von den ursprünglich 18 Anträgen insgesamt 11 abgelehnt. Sieben Vorschläge wurden von den Anlegern abgesegnet - im Vergleich zu anderen Abstimmungsergebnissen eine sehr hohe Quote.

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