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IPCC-Bericht: Der Alarmknopf ist gedrückt

Viele Regionen der Erde werden sich verändern, Küstenregionen im Meer verschwinden, 20 bis 30 Prozent aller bekannten Arten womöglich aussterben, wenn wir nicht sofort handeln. Das geht aus dem vierten Teil des IPCC-Berichts hervor. Wer sich jetzt noch weigert, die CO2-Notbremse zu ziehen, setzt das Leben unzähliger Menschen und Tiere aufs Spiel, stellt Greenpeace-Klimaexpertin Gabriela von Goerne klar.

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Die Folgen des Klimawandels mögen sich regional unterschiedlich auswirken, doch verschont bleibt niemand: Mehr Hitzeperioden und Dürren einerseits, stärkere Stürme, schwerere Niederschläge und Überflutungen andererseits. Vernichtete Ernten, versiegendes oder verseuchtes Wasser, Hunger, Krankeiten. Horrorszenarien, die in manchen Teilen der Erde schon Realität sind.

Der IPCC-Bericht zeigt, dass der Klimawandel schneller als erwartet voranschreitet. Und deutlicher als zuvor wird der Mensch als Verursacher der Klimaveränderung genannt. Eine klare Forderung des Reports, der als Klimaschutzfibel für Regierungen gilt: Der Ausstoß an Treibhausgasen muss innerhalb kurzer Zeit drastisch reduziert werden. Ausreden lässt dieser Bericht nicht mehr zu!, konstatiert von Goerne.

Auch die deutsche Regierung muss entschlossener handeln. Sie ist jetzt in der Pflicht, sich auf der Klimakonferenz in Bali Anfang Dezember für ein Kyoto-Nachfolgeprotokoll einzusetzen. Gleichzeitig muss sie aber auch die Weichen stellen, um die Klimaschutzziele im eigenen Land zu erreichen.

Hierzulande ist der Bau von 25 Kohlekraftwerken geplant, die über Jahrzehnte große Mengen Kohlendioxid ausstoßen werden. Deutschland hat die Dringlichkeit der Lage offensichtlich noch nicht erkannt, sagt von Goerne. So verspielt die Regierung ihre bisherige Vorbildfunktion beim Klimaschutz.

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