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Wilma fegt über Florida hinweg

Der Wirbelsturm Wilma tobt seit Montagmorgen über Florida hinweg. Zwar wurde er inzwischen von Kategorie 3 wieder in die Kategorie 2 zurückgestuft. Doch der Hurrikan erreicht immer noch Geschwindigkeiten bis zu 177 Kilometern pro Stunde. In Teilen Floridas ist der Strom ausgefallen. Mindestens 800.000 Menschen sind betroffen.

Mit einem Durchmesser von 800 Kilometern hat Wilma eine Ausdehnung, die der Fläche Deutschlands entspricht. Das Auge des Hurrikans ist auf einen Durchmesser von 120 Kilometern angewachsen. Der Sturm bringt gewaltige Regenmassen mit sich. Straßen sind überschwemmt und verschlammt. Dächer wurden abgedeckt, Gegenstände und Trümmer wie Geschosse durch die Luft gewirbelt.

Inzwischen befindet sich das Auge des Hurrikans über dem Atlantik nordöstlich von West Palm Beach, doch die Situation in Florida ist nach wie vor alarmierend. Der Sturm hatte am Wochenende auch in Yucatan, Mexiko, schwere Verwüstungen angerichtet. Die Stadt Cancún steht teilweise mehrere Meter hoch unter Wasser, nachdem in der Region bis zu 1500 Liter Regen pro Quadratmeter niedergegangen waren. Auf Kuba hat Wilma meterhohe Wellen in die Bucht von Havanna gepeitscht. Die Wassermassen drangen vier Straßenzüge weit in die Hauptstadt ein.

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