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Nur das Ausmaß des Klimawandels noch offen

Um drei Grad Celsius wird die Temperatur bis zum Jahr 2100 auf der Erde ansteigen, wenn der Ausstoß von Treibhausgasen nicht deutlich herabgesetzt wird. Das berichtet die Welt am Sonntag in ihrer jüngsten Ausgabe. Die Zeitung bezieht sich auf Experten, die von der Bundesregierung mit der Berechnung des Temperaturanstieges beauftragt worden sind. Ihre Grundlage ist der noch streng vertrauliche UN-Klimabericht. Er liegt bislang nur den Regierungen vor.

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Nach Informationen der Sonntagszeitung haben die Wissenschaftler in einem Zeitraum von fünf Jahren die Ergebnisse von Klimasimulationen zusammengetragen und analysiert. Das Ergebnis: Der Klimawandel ist nicht mehr aufzuhalten. Nur das Ausmaß der Erwärmung könne noch variieren.

In Deutschland wird das Wetter extremer, Hitzesommer mit Temperaturen um 40 Grad und anhaltende Dürren, die zu erheblichen Ernteausfällen in der Landwirtschaft führen, werden in Zukunft keine Seltenheit mehr sein. Aber auch Starkregenfälle und Überschwemmungen nehmen dramatisch zu, beschreibt Karsten Smid, Klimaexperte von Greenpeace, die Folgen der weltweiten Erwärmung. Besonders erschreckend ist, dass die Klimafolgen wesentlich heftiger ausfallen, als ursprünglich erwartet. Was vor ein paar Jahren noch von den Klimaforschern an Schäden für die kommenden Jahrzehnte prognostiziert wurde, können wir teilweise schon heute erleben.

Die Ergebnisse der Untersuchung seien die Basis für den vierten UN-Klimabericht, schreibt die Sonntagszeitung. Einzelne Teile sollen 2007 diskutiert werden. In Deutschland hat sich das Max-Planck-Institut für Meteologie in Hamburg an der Studie beteiligt. Bisher schwankten die wissenschaftlichen Prognosen für die Erderwärmung zwischen 1,4 und 5,8 Grad Celsius.

(Autorin: Cindy Roitsch)

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