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Hurrikan Frances rast auf Florida zu

Charley ist kaum vorübergezogen, schon hat sich in der Karibik neues, noch schlimmeres Unheil zusammengebraut. Der Hurrikan Frances rast mit bis zu 230 Kilometern in der Stunde auf die US-amerikanische Ostküste zu. Die Behörden von Florida und Georgia haben den Notstand ausgerufen. Zweieinhalb Millionen Menschen sind aufgerufen, sich in Sicherheit zu bringen.

Schon Charley hat Florida schlimmer heimgesucht als die meisten anderen Stürme in den letzten Jahrzehnten. Eine Million Amerikaner waren auf der Flucht. Frances ist in seiner Ausdehnung doppelt so groß. Experten warnen, er könnte der heftigste Sturm seit Beginn der Wetteraufzeichnungen sein. Das Nationale Hurrikanzentrum in Miami rechnet mit extremen Schäden.

Charley in Florida, Gastonin Virginia, jetzt Frances. Allein im August 2004 wurden in den USA 173 Tornados gemeldet. Das ist absoluter Rekord in der amerikanischen Tornadostatistik, die seit 1950 geführt wird. Es übertrifft den August 1979 mit 126 Tornados bei weitem, erklärt Greenpeace-Klimaexperte Karsten Smid.

Smid weiter: Klimawissenschaftler halten eine Zunahme der Stärke von Hurrikans für wahrscheinlich. Das liegt vor allem daran, dass die Stärke der Hurrikans vom Wasserdampfgehalt der Atmosphäre abhängt und diese nach allen Klimamodellen aufgrund der Erderwärmung zunimmt.

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