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Noch ist unser Klima zu retten

Energierevolution für den Klimaschutz notwendig

Nach einer Woche zäher Verhandlungen ist am Freitagmorgen in Brüssel der zweite Teil des vierten Klimasachstandsberichtes der Vereinten Nationen verabschiedet worden. Wissenschaftler und Regierungsvertreter haben eine Woche in Brüssel an der Fertigstellung dieses Berichts gearbeitet. Er dokumentiert die weitreichenden Folgen, die steigende Temperaturen bereits heute in unserem Ökosystem hinterlassen. Zudem schätzt er die durch den Menschen verursachten Folgen des Klimawandels in diesem Jahrhundert ab.

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Dieser Bericht zeichnet ein Bild von einer apokalyptischen Zukunft und es muss sofort gehandelt werden, sagt Greenpeace-Klimaexpertin Dr. Gabriela von Goerne. Er ist eine gellende Mahnung, wie dramatisch sich die Welt verändern wird, wenn der Mensch die Klimazerstörung nicht in den Griff bekommt. Machen wir weiter wie bisher, gibt es bald keinen Ort mehr, an dem wir vor den Auswirkungen der Klimazerstörung noch sicher sind.

Der Klimawandel betrifft bereits heute Millionen von Menschen in allen Regionen dieser Welt. Wenn nicht sofort Maßnahmen zur Verringerung der Treibausgasemissionen eingeleitet werden, wird der Klimawandel noch größere Schäden verursachen: Dürren nehmen zu, der Meeresspiegel steigt, Sturmfluten, Hochwasser und Hungersnöte treten durch den Rückgang der Nahrungsmittelproduktion besonders in den ärmsten Ländern der Welt auf. Dazu kommt ein Massensterben von Arten und Milliarden Menschen werden unter Trinkwasserknappheit leiden.

Jeder, der auch nur ein bisschen an dieser Welt hängt, sollte jetzt aufstehen und von den Regierungen eine massive Reduktion der Treibhausgase verlangen. Die Menschheit kann die schlimmsten Auswirkungen des Klimawandels noch aufhalten. Die technischen Lösungen sind alle da. Es fehlt allein an politischem Willen, kritisiert von Goerne.

Noch bleibt uns die Möglichkeit zum Handlen und es ist noch Zeit für eine Energiewende. Wir können und müssen unser Energiesystem umstellen und eine CO2-freie Wirtschaft aufbauen, die Treibhausgasemissionen massiv reduziert.

Die Politik muss mehr als dringend handeln.

Bundeskanzlerin Angela Merkel muss die Bevorzugung klimaschädlicher Braunkohle im Emissionshandel beenden. Sie darf einer Energiewende nicht länger im Wege stehen. Der G8-Gipfel muss zu einem Klimakrisengipfel umgewidmet werden auf dem die Bundeskanzlerin offensiv mit dem Angebot in die internationalen Klimaverhandlungen geht, dass Deutschland seine Treibhausgase um 40 Prozent bis 2020 reduziert - ohne dies an Zusagen anderer Staaten zu koppeln.

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