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The Day After Tomorrow - Klimawandel pur

Der Kinofilm The Day After Tomorrow bietet einen dramatischen und populären Zugang zum Problem des Klimawandels. Das haben BBC zufolge britische Wissenschaftler dem Leinwandspektakel bescheinigt. Auch US-amerikanische und deutsche Forscher halten dem Film zugute, dass er den Klimawandel wieder ins öffentliche Bewusstsein rückt. The Day after Tomorrow läuft Ende Mai in den Kinos an.

Sir David King, Chefberater der britischen Regierung in Wissenschaftsfragen, sagte in London, der Film vereinfache zwar sehr stark das komplexe Problem des Klimawandels und seiner Folgen; auch dränge er in wenige Wochen zusammen, was tatsächlich mindestens Jahrzehnte brauche. Doch im Gegensatz zu den Wissenschaftlern schaffe er es, den Kern der Sache mit wenigen Dialogsätzen zu vermitteln.

King äußerte die Hoffnung, dass möglichst viele US-Amerikaner den Film sähen. Wir alle müssten zur Kenntnis nehmen, was die Wissenschaft sage. Das gelte auch für US-amerikanische Politiker.

Im Gegensatz zu vielen US-Klimaforschern leugnet die US-Regierung, dass die Verbrennung fossiler Energieträger wie Öl massiv zum Klimawandel beiträgt. Gegenstimmen sind unerwünscht. Ihren NASA-Wissenschaftlern hat die Bush-Administration Medienberichten zufolge verboten, öffentlich zu dem Kinofilm Stellung zu nehmen.

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