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Böses Erwachen nach dem Taifun

Am Wochenende hat ein verheerender Tropensturm auf den Philippinen 447 Menschen das Leben gekostet, 300 weitere Menschen gelten als vermisst. Sintflutartiger Regen führte zu Überschwemmungen und Erdrutschen. Die philippinische Präsidentin Gloria Macapagal Arroyo forderte am Mittwoch einen stärkeren Kampf gegen illegalen Holzeinschlag, der für die katastrophalen Auswirkungen verantwortlich gemacht wird.

Illegale Abholzung muss als eines der schlimmsten Verbrechen an unserem Volk behandelt werden, sagte die Präsidentin und forderte zu Umweltschutz und Aufforstung auf. Während Arroya der örtlichen Polizei und dem Militär Anweisungen erteilt, gegen den illegalen Holzeinschlag vorzugehen, steuert bereits ein neuer schwerer Taifun auf die Philippinen zu. Nach Aussagen der Meteorologen soll er den Inselstaat am Freitag erreichen.

Abholzung, hoher Siedlungsdruck und ungewöhnlich starker Regen sind die Ursache für die verheerenden Unwetterfolgen auf den Philippinen, bestätigt Karsten Smid, Klimaexperte von Greenpeace, Die heftigen und lang anhaltenden Regenfälle der vergangenen Tage sind Anzeichen des Klimawandels. Nächste Woche beginnen in Buenos Aires die internationalen Klimaverhandlungen. Greenpeace fordert die Industriestaaten auf, Gelder für die von den Klimakatastrophen betroffenen Regionen zur Verfügung zu stellen.

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