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CO2-Ausstoß steigt rasant

Eine neue Studie belegt: Der Anteil von CO2 in der Atmosphäre hat sich 2007 im Vergleich zum Vorjahr deutlich erhöht. Schuld sind vor allem die Verbrennung von fossilen Brennstoffen und die Abholzung der Regenwälder.

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Wissenschaftler des Global Carbon Project (GCP) ermittelten einen CO2-Anstieg von 2,2 Teilen pro Million (ppm). Im Vorjahr waren es noch 1,8 ppm gewesen. Insgesamt liegt die Konzentration jetzt bei 383 ppm.

Der CO2-Anstieg in der Atmosphäre übertrifft die schlimmsten Befürchtungen. Trotz allen Geredes über Klimaschutz hat sich der Anstieg der CO2-Konzentration noch beschleunigt, meint Karsten Smid, Klimaexperte bei Greenpeace. Das ist das Resultat eines internationalen Politikversagens, an dem Sigmar Gabriel und Angela Merkel eine Mitverantwortung haben.

Die CO2-Werte sind so rasant angestiegen wie nie - seit 2000 viermal schneller als im vorherigen Jahrzehnt. Die für das Jahr 2007 errechneten CO2-Emissionen entsprechen laut Studie rund 10 Milliarden Tonnen Kohlenstoff.

Allein 8,5 Milliarden Tonnen entfallen dabei auf das Konto von fossilen Brennstoffen. Einen erheblichen Teil trägt auch die Brandrodung von Urwaldflächen bei, die Platz für Rinderherden schaffen soll.

Das Abholzen der Regenwälder führt zu einem weiteren Effekt: Ein großer Teil des natürlichen CO2-Speichers fällt auf diese Weise weg. Auch Ozeane und Landflächen büßen laut Studie derzeit rund fünf Prozent ihrer Speicherkapazität ein. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass sich dieser Wert in den kommenden 50 Jahren noch weiter verringern könnte. Im Moment wird knapp die Hälfte des globalen CO2-Ausstoßes auf natürliche Weise gespeichert.

Laut Studie löste China die USA mit einem Ausstoß von 1,8 Millionen Tonnen CO2 als weltweit größter Klimasünder ab. Auf Platz drei landete Rußland, dicht gefolgt von Indien.

Wesentliche Ursache ist die Verfeuerung von Kohle. Wer trotz aller Warnungen heute noch für den Neubau von Kohlekraftwerken eintritt, darf sich nicht wundern, wenn auch in Zukunft die CO2-Konzentrationen weiter ansteigen, so Smid.

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