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Friedensnobelpreis für IPCC und Al Gore

Der Report des einen hat im Frühjahr die Welt aufgeschreckt und die Notwendigkeit eines sofortigen Handelns gegen den Klimwandel belegt. Die Produktion des anderen veranschaulichte schon vor einem Jahr die Gefahren des drohenden Klimawandels und erregte damit ebenfalls große Aufmerksamkeit. Gemeinsam werden die beiden im Dezember den Friedensnobelpreis entgegen nehmen dürfen: Der UN-Klimarat (IPCC) und Al Gore.

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Greenpeace begrüßt die Verleihung des Nobelpreises an den UN-Klimarat sowie an Al Gore. Das Komitee hat mit seiner Entscheidung heute eines klar gemacht: Die Rettung des Klimas ist Voraussetzung für ein zukünftiges friedliches Miteinander auf der Welt. Politiker, die diese Erkenntnis weiter ignorieren, nehmen nicht nur den Verlust unserer Lebensgrundlagen, sondern auch Kriege um schwindende Ressourcen und Millionen Klimaflüchtlinge in Kauf, sagt Jörg Feddern, Klimaexperte von Greenpeace.

Eine unbequeme Wahrheit war es, die im Oktober 2006 auch in die deutschen Kinos kam. Der Menschheit bleiben nur noch wenige Jahre, um den großen Kollaps abzuwenden. Handelt sie nicht, werden die Folgen der globalen Erderwärmung katastrophal sein. Der IPCC setzte dann im Frühjahr 2007 mit der Veröffentlichung seines Klimareport noch einen drauf. Auch von Seiten der UN war nun bestätigt: Es besteht akuter Handlungsbedarf!

Feddern sieht die Auszeichnung als Verpflichtung für die Weltgemeinschaft: Die Regierungen der Welt müssen jetzt endlich die notwendigen Beschlüsse fassen, um die schlimmsten Folgen des Klimawandels zu verhindern. Die Staatengemeinschaft hat dazu im Dezember, bei der Internationalen Klimakonferenz auf Bali, noch einmal die Chance. Die Zeit zum Handeln wird knapp.

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