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Machen Sie mit: Gegen Risiko-Gen-Mais - für Zulassungsstopp

Gen-Mais als Futter- und Lebensmittel, der sich bei Mäusen als fruchtbarkeitsschädigend gezeigt hat? Nein, sagt Greenpeace. Bundesverbraucherministerin Aigner muss diesen Gen-Mais in Deutschland verbieten. Bitte unterstützen Sie unsere Forderung.

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Österreichische Wissenschaftler haben den Gen-Mais NK603xMON810 von Monsanto 20 Wochen lang an Mäuse verfüttert. Im Ergebnis wiesen diese Tiere eine deutlich beeinträchtigte Fruchtbarkeit auf. Sie brachten weniger Junge zur Welt als Mäuse, die mit konventionellem Mais gefüttert wurden.

Das Ergebnis zeigt leider erneut, wie mangelhaft die Risikobewertung von Gen-Pflanzen in der EU ist. Die EU-Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hatte den Gen-Mais als unbedenklich bewertet. Seit 2007 ist er europaweit als Lebens- und Futtermittel zugelassen.

Greenpeace fordert Bundeslandwirtschafts- und Verbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) auf, NK603xMON810 in Deutschland sofort zu verbieten. Außerdem muss sie sich in der EU für sorgfältigere Zulassungsverfahren einsetzen. Die Gelegenheit ist günstig: Am 4. Dezember 2008 wird auf einer EU-Ministerkonferenz über Verbesserungsmöglichkeiten der Zulassung von Gen-Pflanzen abgestimmt.

Bitte schreiben Sie eine E-Mail an die Ministerin und unterstützen Sie unsere Forderungen. Eine Vorlage finden Sie hier.

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