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Bt-Mais: Weitere Proben sollen Klarheit bringen

Greenpeace-Aktivisten haben am Donnerstag erneut Proben von Gen-Maispflanzen in der Nähe von Borken, Nordrhein-Westfalen, gesammelt. Auf einem Versuchsfeld des US-Agrarkonzerns Monsanto nahmen sie Proben von den Blättern und Blüten der Pflanzen sowie vom Ackerboden. Damit soll die Ausbreitung des im Mais enthaltenen Bt-Giftes dokumentiert werden.

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Bereits am vergangenen Freitag waren Greenpeace-Aktivisten vor Ort, um Proben zu entnehmen. Sie wurden jedoch von Monsanto behindert. Das Ergebnis, 72 Pflanzen- und sechs Bodenproben, reichte bislang nicht aus. Da die Giftkonzentration starken Schwankungen unterliegt, waren weitere Proben nötig.

Ulrike Brendel, Gentechnik-Expertin bei Greenpeace, sagt: Der Gentechnik-Konzern will auf jeden Fall verhindern, dass die Gefahren des Gen-Maises für die Umwelt ans Licht kommen. Monsantos angebliche Produktsicherheit ist ein gefährlicher Schwindel. Mit gutem Grund haben Österreich, Griechenland, Ungarn, Polen, Schweiz den Anbau dieses Gen-Maises längst verboten. Es ist absurd, dass er in Deutschland dennoch auf den Äckern steht.

Eine Anfrage nach Probenmaterial hatte Monsanto bereits im März abgelehnt. In jüngster Vergangenheit warfen zahlreiche Wissenschaftler dem Konzern vor, eine unabhängige Forschung zu den Auswirkungen des Gen-Maises zu blockieren. Vor wenigen Wochen hatte Greenpeace in einer Literaturstudie festgestellt, das der gentechnisch veränderte Mais in das ökologische Gleichgewicht eingreifen kann und geschützte Schmetterlingsarten, Honigbienen und andere Insekten gefährdet.

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