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Zehn Aufgaben für den neuen Bundesumweltminister

Heute wird der Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) sein umweltpolitisches Zehn-Punkte-Programm veröffentlichen. Darin beschreibt er die Prioritäten seiner Arbeit bis zur Bundestagswahl im Herbst 2013. Greenpeace fordert den Umweltminister mit einem selbst erarbeiteten Zehn-Punkte-Programm auf, insbesondere energiepolitische Aufgaben zu erfüllen.

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Bereits im Vorfeld hat Greenpeace zehn Aufgabenfelder für den neuen Bundesumweltminister erarbeitet, die aus deren Sicht die wichtigsten und dringendsten Maßnahmen für eine erfolgreiche Energiewende und einen ambitionierten Klimaschutz beschreiben. Gleichzeitig findet Greenpeace, dass eine verantwortungsvolle Umweltpolitik jedoch nicht den Natur- und Artenschutz aus den Augen verlieren darf.

Die dringendste Aufgabe des neuen Umweltministers ist eine zügig vorangetriebene Energiewende. Der Ausbau der Erneuerbaren Energien und der Stromnetze, sowie die Steigerung der Energieeffizienz sind Teil einer langen Liste von künftigen Herausforderungen. Dabei gilt es, nicht öffentlichkeitswirksam über die Ziele zu diskutieren, sondern ihre Umsetzung in Angriff zu nehmen. Deshalb hat Greenpeace die verschiedenen Handlungsbereiche der Energiepolitik - von Erneuerbaren Energien, über den Netzausbau und die Effizienzpolitik bis zu Atom und Kohle - unter die Lupe genommen und analysiert, was die nächsten Schritte für Peter Altmaier sein müssen.

Die Klimapolitik liegt Peter Altmaier am Herzen - dies hat er gleich zu Beginn seiner Amtzeit betont. Unter Beweis stellen kann er diese Aussage, indem er den Emissionshandel verschärft, das Reduktionsziel anhebt und die Klimafinanzierung auf solide Füße stellt.

Nicht zu vergessen ist, dass sich ein Umweltminister nicht auf Energie- und Klimapolitik beschränken darf. Auch der Schutz der Meere, die Erhaltung der Wälder und die Sicherung der Biodiversität sind Aufgaben, an denen Peter Altmaier gemessen wird.

Als PDF angehängt finden Sie das komplette "Zehn Punkte Programm", das Greenpeace für Bundesumweltminister Altmaier entworfen hat.

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