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Richtig Geld ausgeben hilft sparen - und dem Klimaschutz!

Investitionen in Erneuerbare Energien rechnen sich. Das kann man seit Freitag in der neuen Studie Future Investment - ein nachhaltiger Investitionsplan zum Klimaschutz nachlesen. Denn das Geld, das in die Energieversorgung aus erneuerbaren Quellen wie Wind oder Sonne fließt, führt zu deutlichen Einsparungen bei den Brennstoffkosten. Über 130 Milliarden Euro jedes Jahr könnten gespart werden. Zusätzlicher Nutzen fürs Klima: Der CO2-Ausstoß würde sich bis 2030 halbieren.

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Greenpeace und der Europäische Verband der Erneuerbaren Energien (EREC) haben mit ihrer Studie zum ersten Mal den direkten und vollständigen Kostenvergleich zwischen Öko-Stromerzeugung und herkömmlicher Versorgung angestellt. Das Ergebnis ist beeindruckend: Bis 2030 werden im Kraftwerkssektor durchschnittlich 233 Milliarden US-Dollar pro Jahr investiert werden. Für eine Energie-Strategie mit Erneuerbaren Energien müssen um 22 Milliarden US-Dollar höhere Investitionen aufgebracht werden. Aber diese Mehrinvestitionen sparen das Zehnfache an Brennstoffkosten ein.

Als drittgrößte Industrienation der Welt und Exportweltmeister muss die deutsche Politik die Erneuerbaren Energien endlich als Chance begreifen, sagt Energie-Experte Karsten Smid von Greenpeace. Erneuerbare Energien sind der Wachstumsmarkt innerhalb der High-Tech-Branche. Im Jahr 2020 werden in Deutschland mehr Menschen in der Umweltindustrie arbeiten, also auch in der Branche der Erneuerbaren Energien, als in der Automobilbranche.

Weltweit muss die Energiewirtschaft in den kommenden Jahren gigantische Investitionen in ihre Infrastruktur tätigen. Viele Kraftwerke haben das Ende ihrer Nutzungsdauer erreicht und müssen ersetzt werden. Außerdem bauen die schnell wachsenden Wirtschaften in China, Indien und Brasilien heute ihre Versorgung für morgen auf. Wenn sie jetzt ihr Geld richtig ausgeben, haben wir alle was davon!

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