Archiv: Artikel kann veraltete Informationen enthalten

Stoppt Kohle, rettet das Klima

Zum Auftakt der einmonatigen Quit coal, save the climate-Tour (Stoppt Kohle, rettet das Klima) legte das Greenpeace-Schiff Rainbow Warrior am Mittwoch in Legazpi City, der Hauptstadt der phillipinischen Provinz Albay an.

  • /

Die Philippinen gehören zu den am stärksten vom Klimawandel bedrohten Ländern der Erde. Die Provinz Albay ist besonders gefährdet. Im Jahr 2006 war Albay von einer Serie starker Taifune betroffen.

Zu Beginn der Quit coal-Tour erklärt Mike Fincken, Skipper der Rainbow Warrior: Wir sind hier, um die Verbindung zwischen Kohle und Klimawandel hervorzuheben. Kohlekraft stellt die größte Bedrohung für Leben und biologische Vielfalt dar.

Der stärkste Motor für den Klimawandel ist der CO2-Ausstoß von Kohlekraftwerken. Weltweit sind Kohlekraftwerke für rund 60 Prozent der CO2-Emmissionen im Energiesektor verantwortlich.

Albay war 2007 Gastgeber der ersten nationalen Konferenz zu Anpassungsmaßnahmen zum Klimawandel. Dort wurde eine Erklärung über Anpassungsmaßnahmen zum Klimawandel verabschiedet.

Tags:

Weiterführende Publikationen zum Thema

Kohleausstiegsgesetz

Entwurf für ein Gesetz zum Kohleausstieg von Greenpeace und Client Earth

Mehr zum Thema

Frischer Wind für Windkraft

Der Windkraft-Ausbau stockt, obwohl Windenergie für die Energiewende zentral wichtig ist. Rechtsgutachten fordert, Windkraft per Gesetz ein „öffentliches Interesse“ einzuräumen.

Gegenwind bei Kohle

Der Ausbau der Windkraft kommt fast zum Erliegen, aus den Schloten der Kohlemeiler quillt ungebremst CO2. Aktivisten protestieren auf Kohlebagger gegen den gefährlichen Irrsinn.

Schmutzig gemacht

Die Machenschaften des tschechischen Finanzinvestors EPH holen den Vattenfall-Konzern in seinem Heimatland Schweden ein: Dem Energieversorger hängt dort eine „Braunkohleaffäre“ an.