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Thailändische Regierung sagt Überprüfung der Energiepolitik zu

Erfolg für Greenpeace-Aktivisten in Thailand

Nach mehr als drei Tagen Greenpeace-Protest am Kohlekraftwerk in Map Ta Phut hat die thailändische Regierung eingelenkt und sagte zu, ihre bisher auf Kohle ausgerichtete Energiepolitik zu überprüfen. Greenpeace-Aktivisten hatten in den letzten Tagen ein Banner mit der Forderung "Saubere Energie jetzt!" am Ladekran des Kraftwerks angebracht und sich auf der Zufahrt zum Kraftwerk aneinander gekettet. Sie forderten, das Kraftwerk zu schließen. Die Aktionen waren Teil der Tour der Rainbow Warrior für eine Energie-Revolution in Südostasien, hin zu mehr erneuerbaren Energien.

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Das ist ein großer Erfolg für Thailand, freut sich Greenpeace-Sprecherin Tara Biakamsri vor Ort. Thailand hat ein großes, bislang ungenutztes Potenzial für saubere, erneuerbare Energie aus Biomasse, Wind und Sonne. Es wird Zeit, dass die Regierung in diese Richtung denkt.

Greenpeace Energieexperte Jean Francois Fauconnier von der Rainbow Warrior ergänzt: Kohlekraftwerke sind die Hauptursache für den Klimawandel. Wir sind hierher gekommen, um die thailändische Regierung von ihrer kohlezentrierten Politik abzubringen. Unser Ziel sind acht Prozent Energie aus erneuerbaren Quellen bis 2011, und das wird jetzt möglich. Das ist auch ein schönes Signal nach Montreal, wo derzeit der Klimaschutz verhandelt wird, dass auch Entwicklungsländer beginnen, den Klimawandel ernst zu nehmen.

Der bisherige Plan für den weiteren Aubau der Energieversorgung in Thailand sieht 18 neue Kraftwerke mit fossilen Energieträgern - hauptsächlich Kohle - vor. Dieser Plan wird jetzt vom Wirtschafts- und Sozialrat der Regierung erneut unter die Lupe genommen. Eine Zusage über eine Änderung der Energiepolitik gibt es freilich bislang nicht.

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