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Bali: Ein Feuer speiender Drache sagt der Kohleindustrie die Meinung

Begleitet von Protesten hat auf der indonesischen Insel Bali die Konferenz CoalTrans2007 begonnen. Es ist eines der größten Treffen der Kohleindustrie. An der CoalTrans nehmen die weltgrößten Kohleproduzenten und Betreiber der größten Kohlekraftwerke der westlichen Hemisphäre teil. Darunter befinden sich viele Vertreter aus G8-Ländern. Balinesische Umweltgruppen und Touristen protestierten zusammen mit Greenpeace-Aktivisten gegen das unzeitgemäße Propagieren von Kohle als Energielieferant. Dadurch werde die Klimazerstörung vorangetrieben, die vor allem die ärmsten Nationen in Asien belasten werde.

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Am Strand von Kuta bildeten die Aktivisten eine Prozession mit einem Transparent. Darauf ein Feuer speiender Drachen. Er symbolisiert die Unternehmen der CoalTrans und seine Atemluft ist gesättigt mit Kohlendioxid (CO2). CO2 ist ein Treibhausgas und trägt maßgeblich zum Klimawandel bei. Um was für Mengen es sich dabei handelt, sollte eine große Kette von Luftballons darstellen, auf denen CO2 aufgedruckt war, die eine Verlängerung des Feuerstrahls bildete.

CoalTrans ist ein moralisch sehr bedenkliches Treffen der Industrie, die uns an den Rand der Klimakatastrophe bringt, sagt Nur Hidayati von Greenpeace Südostasien. Diese profitgeleiteten Klimakiller und ihre Komplizen in den Regierungen investieren weiterhin massiv in die längst diskreditierte angeblich saubere Kohletechnologie. Industriestaaten, von denen einige die G8-Gruppe bilden, sind mitverantwortlich für die Klimakrise. Sie werden der daraus resultierenden Verantwortung jedoch nicht gerecht. Vielmehr sind es gerade diese Staaten, die auch den ärmeren Ländern Kohle aufschwatzen wollen.

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