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Windkraft hat Zukunft!

Im dänischen Esbjerg hat Greenpeace am 27. Juni 2002 eine weltweite Informationstour über erneuerbare Energien gestartet. Mit den Schiffen Rainbow Warrior und Arctic Sunrise hat Greenpeace bis zum Weltgipfel für nachhaltige Entwicklung im September 2002 in Johannesburg rund um die Welt für den Ausbau erneuerbarer Energien geworben.

Zum Auftakt besuchte Greenpeace zusammen mit Vertretern der Nordseeanrainerstaaten den weltweit größten Offshore -Windpark, der im Sommer in der dänischen Nordsee gebaute wurde. Am Horns Rev, rund 40 Kilometer nordwestlich von Sylt, wurden 80 Windräder mit einer Höhe von je 110 Metern errichtet, die seit Herbst 2002 eine Leistung von 160 Megawatt erzeugen. Genug um den Energiebedarf einer Stadt mit 150.000 Einwohnern zu decken.

Öl raus - Wind rein, das ist die Botschaft die wir vermitteln wollen, sagt Sven Teske, Greenpeace-Energieexperte. Um die Klimaschutzziele der reichen Industrieländer erreichen zu können, muss die Windenergienutzung auf hoher See eine tragende Rolle übernehmen. Mit dem Besuch von Horns Rev haben wir unsere volle Unterstützung für diese Technik demonstriert.

Schon jetzt ist die Windkraftindustrie ein bedeutender Wirtschaftszweig und europaweit auf dem Vormarsch. Allein in Deutschland arbeiten inzwischen 40.000 Menschen in der Windkraftindustrie. Das sind fast doppelt so viele Arbeitsplätze wie in der Atomindustrie. Langfristig könnten die Nordseeländer rund ein Drittel ihres Strombedarfs aus Offshore-Windanlagen gewinnen.

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