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SolarGeneration: Indientagebuch, Teil 3

Nach einer kurzen Einführung von Jan starten wir, die tibetischen, indischen und deutschen Jugendlichen, am Donnerstag voll durch. Geplant war, gemeinsam zwei Zukunftsbanner zu gestalten. Nach einem kurzen Brainstorming stehen die Themen fest, die wir uns in Kleingruppen überlegt haben.

Dabei habe ich gemerkt, wie ähnlich sich verschiedene Kulturen in manchen Dingen sind: Unsere Wüsche für die Zukunft beinhalten Freundschaft, Friede, gegenseitiges Verständnis und auf alle Fälle eine gesunde Umwelt. Das sind einfach Themen, die alle Menschen angehen.

Danach darf jeder (fast ;-)) nach Lust und Laune klecksen. Dabei wird wieder viel geredet und gelacht. So entstehen zwei bunte Zukunftsbanner, bei denen ein paar von den Kindern durch (gewollte;-)) bunte Handabdrucke mitwirken.

Parallel dazu versuchen sich die Jugendlichen probeweise am Zusammenbau der Photovoltaikanlage: schrauben, drehen und verkabeln. Alles unter fachmännischer Anleitung von Sven, dem Energie-Experten von Greenpeace Deutschland. Drumrum Presserummel: Reporter, Kameramänner und Fotografen von Zeitung und Fernsehen dürfen uns heute mit Fragen löchern. Wir meistern das gut.

Danach darf wieder jeder, der Lust hat, seiner Kreativität freien Lauf lassen. Wir bemalen T-Shirts und es entstehen Kunstwerke, die bestimmt eine tolle Erinnerung an diese Projektwoche sind.

Trotz des erneuten Regenwetters - das aber zum Glück erst am Nachmittag eintritt - ist die Stimmung super. Ein wirklich kreativer Tag neigt sich dem Ende zu. Wenn wir Glück haben, erzählt uns Deb vom indischen Greenpeace-Team heute Abend bei Kerzenschein die neuesten Horrorgeschichten aus Bollywood, um uns anschließend sweet dreams zu wünschen.

Kathi

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