Archiv: Artikel kann veraltete Informationen enthalten

Neuer Trend: Ökostrom ist in!

Der Ökostromanbieter Greenpeace energy hat am Freitag mitgeteilt, dass er bundesweit seine Preise senkt. Damit schwimmt er voll gegen den allgemeinen Trend. Denn die großen deutschen Stromanbieter wie Vattenfall und Co. haben den Wegfall der staatlichen Genehmigungspflicht ausgenutzt, um erneut ihre Preise anzuheben. Damit haben sie schon etliche Kunden verprellt.

  • /

Nach den jüngsten Störfällen in den Atomkraftwerken Krümmel und Brunsbüttel und der dubiosen Informationspolitik des AKW-Betreibers titelte die Nachrichtenagentur dpa (Deutsche Presse Agentur) bereits Run auf Ökostrom - Immer mehr Verbraucher wechseln den Anbieter. Und das ist gut.

Aber Sie sollten dabei genau überlegen, zu welchem Stromanbieter Sie wechseln. Wer nur nach dem Preis geht, kommt eventuell vom Regen in die Traufe und landet schnell wieder bei einem Atomstromanbieter. Greenpeace hat vier echte Ökostromanbieter aus Deutschland unter die Lupe genommen und auf einer Din-A4-Seite alle wichtigen Informationen zusammengestellt.

Dort erfahren Sie, ob es Verflechtungen mit der Atomindustrie gibt oder auch ob die Lieferanten-Kraftwerke offengelegt werden. Interessant ist ein Blick auf den Strommix und den Punkt Umweltnutzen/Förderung von Neuanlagen. Da verfolgen die Anbieter EWS Schönau GmbH, Lichtblick GmbH, Greenpeace energy eG und Naturstrom AG doch unterschiedliche Wege.

Wir empfehlen Greenpeace energy eG - schließlich ist dieser Stromanbieter aus einer Greenpeace-Kampagne entstanden und legt deshalb entsprechend strenge Kriterien zur Stromerzeugung zu Grunde. Außerdem ist Greenpeace energy der einzige bundesweite Stromversorger, der als Genossenschaft organisiert ist und gehört ausschließlich seinen Mitgliedern.

Der Anbieterwechsel geht inzwischen schon bequem über das Internet. Nutzen Sie einfach einen der untenstehenden Links!

Publikationen

Weiterführende Publikationen zum Thema

Merkels Klimabilanz

Greenpeace zieht Bilanz: Die Klimaschutzpolitik von Bundeskanzlerin Angela Merkel zwischen 2005 und 2017

Mehr zum Thema

Wir waren schon mal weiter

Genießen Sie die Hitze? Machen Sie sich auf mehr gefasst: Der Klimawandel ist längst da, mahnen Greenpeace-Aktivisten auf der Zugspitze. Sie fordern: Kohleausstieg jetzt starten!

Die Leitung bitte kappen

Ökologisch sind Öl-Pipelines ein Verlustgeschäft, wirtschaftlich noch nicht – so lange Banken sie wider jede Vernunft finanzieren. Der Geldfluss muss stoppen, fordert Greenpeace.

Farbe gekriegt!

Nicht nur gold, auch gelb strahlte es heute an der Berliner Siegessäule: Zum Start der Kohlekommission verwandelten Greenpeace-Aktivisten den Verkehrskreisel in eine riesige Sonne.