Archiv: Artikel kann veraltete Informationen enthalten

Greenpeace-Jugendprojekt SolarGeneration

SolarGeneration ist das Projekt der Greenpeace-Jugend zum Thema Klimawandel und Erneuerbare Energien. Über Länder- und Staatsgrenzen hinweg kämpfen wir gemeinsam mit Jugendlichen überall auf der Welt um unsere Zukunft.

Der Name SolarGeneration ist Programm: Wir haben keine Lust mehr auf die veralteten fossilen und nuklearen Energien. Die Sonne gibt uns genug saubere, klimaschonende, zukunftsfähige Energie zur Versorgung mit Strom und Wärme. Entweder direkt in Form von Solarenergie (Photovoltaik für Strom, Solarkollektoren für Warmwasser) oder indirekt als Wind- und Wasserkraft, Biomasse und Erdwärme. Die SolarGeneration will diese Energien haben. Denn sie können wesentlich dazu beitragen, den Klimawandel zu stoppen.

Zum Schutz der zukünftigen Generation ist eine radikale Energiewende notwendig und machbar. Die langfristige Energiepolitik der deutschen Regierung hat sich leider noch nicht von den dreckigen Energien wie Kohle und Öl verabschiedet. Das will die SolarGeneration ändern.

Dass die Forderungen der SolarGeneration zwar radikal, aber nicht unrealistisch sind, beweist eine vom Umweltbundesamt in Auftrag gegebene Studie, auf die sich die Jugendlichen berufen: Sie zeigt, wie sich bis zum Jahr 2050 achtzig Prozent Kohlendioxid vermeiden lassen - ohne Atomstrom und mit immer weniger fossilen Energien.

Als Einstieg in die radikale Energiewende und für einen besseren Klimaschutz fordern wir:

  • Mindestens 20 Prozent Erneuerbare Energien bis 2020: in Deutschland, in der EU und weltweit.
  • Halbierung der Treibhausgase, die unser Klima zerstören, bis 2050!.
  • Streichung aller Subventionen für fossile und atomare Energien - weltweit.
  • Bis 2020 müssen die Industrieländer 30 Prozent ihrer CO2-Emissionen einsparen.
  • Geht nicht gibt´s nicht: Die SolarGeneration fordert weltweit eine saubere Energieerzeugung aus 100 Prozent Erneuerbaren Energien bis 2100!

SolarAction: Es geht um unsere Zukunft!

Seit Jahrzehnten diskutieren Politiker und Wirtschaftsbosse auf internationalen Konferenzen, Unter- und Zwischenkonferenzen über die Folgen für das globale Klima, wenn weiter Kohle, Erdöl und Erdgas verbrannt werden. Klimaexperten haben eindringlich erklärt, dass es höchste Zeit ist, die Energiewende einzuleiten. Aber passiert ist herzlich wenig. Deshalb nehmen wir die Sache selbst in die Hand.

Wir besuchen Politiker und fordern von ihnen die radikale Energiewende. Wir haben sogar schon dem Bundeswirtschaftsminister auf den Zahn gefühlt. Auf der internationalen Konferenz Renewables 2004 waren wir mit einem internationalen Camp und vielen Aktionen vor Ort und haben den Politikern auch im Konferenzsaal gesagt, dass sie schleunigst etwas für das Weltklima tun müssen.

Und wir haben Spaß: Wir waren mit einem solar versorgten Truck auf vielen Musikfestivals, wir organisieren eigene Events und haben noch viele pfiffige Ideen!

SolarGeneration international

Auch in anderen Ländern ist die SolarGeneration aktiv. Wir bauen Solaranlagen, erneuern die Universitäten und setzen uns für Energieeffizienz ein. In der Schweiz haben über 3.000 Jugendliche des Jugendsolarprojekts von Greenpeace beim Bau von insgesamt mehr als 90 Solaranlagen mitgewirkt. Für ihre Arbeit haben die Schweizer bereits zwei Preise bekommen.

Im April 2004 machte sich ein Team von SolarGeneration-Jugendlichen aus Deutschland und der Schweiz auf nach Dharamsala in Nordindien, um beim Aufbau einer Solarstromanlage für das SOS-Kinderdorf in Dharamsala mitzuhelfen.

SolarWeb - Online-Treffpunkt der SolarGeneration

Solar Warrior bauen sich im 3D-Chat ihr Solarhaus, treffen andere Solar Freaks und chatten miteinander - das ist die Cyberworld auf www.solargeneration.de, der Website des Greenpeace-Jugendprojekts für Erneuerbare Energien. Jeder User kann sich dort eine virtuelle Identität aufbauen mit den drei Elementen Avatar (Online-Figürchen), Icon und Mantra (persönlichem Motto).

Im Online-Spiel verwandelt sich die strahlende Solarworld plötzlich in eine unwirtliche Ödnis mit Tankstellen, Atomkraftwerken und Hochhäusern. Mit der Maustaste kann man die dreckigen, gefährlichen Objekte wieder in den schönen SolarWorld-Zustand zurückverwandeln und so Punkte sammeln, durch die man eine größere Zauberkraft in der SolarWorld erwirbt.

Montreal: Klimakonferenz geht in eine entscheidende Runde

Am 16. Februar trat das Kyoto-Protokoll in Kraft. Diese internationale Klimaschutz-Vereinbarung regelt, dass die Industriestaaten bis 2012 ihre Treibhausgasemissionen um etwa 5 Prozent im Vergleich zu 1990 senken müssen. Ein sehr kleiner Schritt für den Klimaschutz. Am Ende des Jahres 2005 treffen sich die Staaten erneut, um darüber zu verhandeln, wie es weiter gehen soll. Klimawissenschaftler fordern, dass die Treibhausgasemissionen deutlich gesenkt werden müssen, damit das Klima nicht endgültig aus den Fugen gerät. Und die Zeit drängt. Innerhalb der nächsten zwei Jahrzehnte müssen die Weichen für wirksamen Klimaschutz gestellt sein.

Treffpunkt für SolarWarrior im 3D-Chat, aktuelle Infos und viele SolarGeneration-Fotos gibt's unter www.solargeneration.de.

Mach mit! Bestell Dir das Klimaschutz-Info-Päckchen und fang schon mal selber an!

Publikationen

Solar Generation

Was heißt Solar Generation: Wir haben keine Lust mehr auf die veralteten fossilen und nuklearen Energien. Die Sonne gibt uns genug saubere, klimaschonende, zukunftsfähige Energie zur Versorgung mit Strom und Wärme.

Weiterführende Publikationen zum Thema

Energieszenario 2030

Wie eine beschleunigte Energiewende Deutschlands Beitrag zum Pariser Klimaschutzabkommen sicherstellt

Mehr zum Thema

Fahrplan für die Zukunft

Während die Kohlekommission darum ringt, wann welches Kraftwerk vom Netz geht, rechnet Greenpeace vor: So geht die Energiewende; auch ohne Kohle hat Deutschland immer genug Strom.

Wir waren schon mal weiter

Genießen Sie die Hitze? Machen Sie sich auf mehr gefasst: Der Klimawandel ist längst da, mahnen Greenpeace-Aktivisten auf der Zugspitze. Sie fordern: Kohleausstieg jetzt starten!

Die Leitung bitte kappen

Ökologisch sind Öl-Pipelines ein Verlustgeschäft, wirtschaftlich noch nicht – so lange Banken sie wider jede Vernunft finanzieren. Der Geldfluss muss stoppen, fordert Greenpeace.