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Erneuerbare-Energien-Konferenz: Verlässliche Zusagen müssen her

Zur Eröffnung der zweitägigen Konferenz Renewable Energy Conference 2005 (Erneuerbare-Energien-Konferenz) am Montag in Peking fordert Greenpeace von der Staatengemeinschaft größere Anstrengungen für den weltweiten Ausbau der Erneuerbaren Energien. An die deutsche Delegation geht der Appell, auf der Konferenz die vereinbarten Ausbauziele von Erneuerbaren Energien verbindlich und nachprüfbar zu machen.

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Gerade ein Beispiel aus Deutschland zeigt, wie wichtig es ist, für verlässliche Absprachen zu sorgen: Deutschland hatte auf der Vorgängerkonferenz 2004 in Bonn angekündigt, bis Ende 2006 Offshore-Windkraftanlagen mit einer Leistung von 500 Megawatt in der Nordsee zu errichten. Durch die Unverbindlichkeit der Zusage wurde nicht genügend unternommen und die Bundesregierung kann den Zeitplan nicht mehr einhalten.

Nur eine überprüfbare Verbindlichkeit stellt sicher, dass Erneuerbare Energien bis 2015 tatsächlich über eine Milliarde Tonnen Kohlendioxid einsparen. Das wären fünf Prozent der weltweiten Emissionen. So sieht es das in Bonn beschlossene internationale Aktionsprogramm vor.

Herr Trittin kann im Ausbau der Erneuerbaren Energien in seiner siebenjährigen Amtszeit auf einige Erfolge zurückblicken, sagt Jörg Feddern, Energieexperte bei Greenpeace. Auf dieser Konferenz kann er einen erfolgreichen Schlusspunkt setzen, indem er gerade den Entwicklungsländern zusichert, sie weiterhin beim Aufbau der erneuerbaren Energien zu unterstützen. Schwere Wirbelstürme und das Hochwasser in den Alpen haben auch dieses Jahr gezeigt: die Klimazerstörung hat längst begonnen. Jedes weitere Zögern wäre verantwortungslos.

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