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Anteil der sauberen Energie steigt

Das Jahr 2004 entwickelt sich zu einem guten Jahr für regenerative Energien in Deutschland: Im ersten Halbjahr stieg der Anteil der sauberen Energien aus Sonne-, Wind-, und Wasserkraft an der Stromerzeugung auf zehn Prozent an. Im Vorjahr waren es noch 7,9 Prozent. Das gab am Montag das Bundesumweltministerium bekannt.

Ziel des Ministeriums sind 12,5 Prozent bis 2010 und 20 Prozent bis 2020. Ursachen für diese positive Entwicklung seien das Wetter, das für viel Wind und Wasser sorgte und der Ausbau der Windkraftanlagen.

Laut Umweltministerium minimieren die alternativen Energiequellen in Deutschland den CO2-Ausstoß jährlich um rund 50 Millionen Tonnen.

Zu der Entwicklung sagt Jörg Feddern, Energieexperte bei Greenpeace: Das ist alles sehr erfreulich! Deutschland ist auf dem richtigen Weg. Einen wesentlichen Teil zu diesem Erfolg trägt das Erneuerbare-Energien-Gesetz bei. Ohne das wären wir längst nicht so weit. (kab)

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