Archiv: Artikel kann veraltete Informationen enthalten

Drei Jahre Strom aus kontrolliertem Anbau

Der Stromanbieter Greenpeace Energy eG feiert in diesen Tagen seinen dritten Geburtstag. 1999 wurde die Genossenschaft von Greenpeace gegründet und garantiert seitdem eine Energieversorgung ohne Kohle- und Atomstrom. Mit 17.000 Stromkunden und mehr als 10.200 Mitgliedern gehört sie zu den bedeutendsten Anbietern von sauberem Strom in Deutschland.

Greenpeace Energy entstand im Zuge der Liberalisierung des deutschen Strommarktes. Damals entwickelte Greenpeace im Rahmen der Aktion Stromwechsel ökologische Kriterien für sauberen Strom sowie technische Konzepte für die Organisation der Stromnetze. Über 60.000 Haushalte erklärten damals, sie wollten Strom aus alternativen Energien beziehen. Keiner der herkömmlichen Stromanbieter konnte zu diesem Zeitpunkt jedoch eine Vollversorgung nach Greenpeace-Kriterien garantieren.

Der Strommix bei Greenpeace Energy besteht durchschnittlisch zu 70 Prozent aus Wasser-, Wind- und Sonnenenergie. Die restlichen 30 Prozent des Stroms stammen aus modernen, gasbefeuerten Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen. Bislang legt Greenpeace Energy bundesweit als einziger Stromversorger offen, wie sich sein Angebot zusammensetzt. Nach Meinung von Greenpeace können Verbraucher die verschiedenen Angebote nur dann sinnvoll vergleichen, wenn sie genau wissen, wo und wie der von ihnen bezahlte Strom produziert wird. Die Stromkennzeichnung wird auch von der Europäischen Union gefordert.

Besuchen Sie die Seiten von Greenpeace Energy eG. (http://www.greenpeace-energy.de) Dort gibt es sauberen Strom zum korrekten Preis.

Weiterführende Publikationen zum Thema

Corona-Krise: Wirtschaftshilfen

Wie notwendige Wirtschaftshilfen die Corona-Krise abfedern und die ökologische Transformation beschleunigen können

Mehr zum Thema

Nicht verkohlen lassen!

Das Kohlekraftwerk Datteln 4 geht heute ans Netz. Ein Affront für alle, die die drohende Klimakatastrophe abwenden wollen. Greenpeace Aktivist*innen protestierten vor Ort.

Startklar für die Zeitenwende

Von Corona gelernt: Die meisten Deutschen wären bereit, auch zum Schutz des Klimas ihre Lebensgewohnheiten umzustellen. Das ergab eine aktuelle Greenpeace-Umfrage.

Ausgerechnet

Will Deutschland seine internationalen Verpflichtungen beim Klimaschutz einhalten, darf der Kohletagebau Garzweiler nicht erweitert werden. Das rechnet eine Greenpeace-Studie vor.