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CDU/CSU: Mit Atomkraft und Kohle in die Zukunft

Die Spitze der CDU/CSU-Bundestagsfraktion beschließt am Mittwoch ihr Strategiepapier zur Energiepolitik. Es setzt auf Atomkraft und Kohle.

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Für den Energieexperten Andree Böhling von Greenpeace ist das CDU/CSU-Konzept Wahlkampf pur. Von einer verantwortlichen Energiestrategie könne keine Rede sein.

Die Behauptung der Union, verlängerte Laufzeiten für Atomkraftwerke würden die Strompreise senken, grenzt an Volksverdummung, sagt Böhling. Seit Jahren hat Atomstrom den Preisanstieg nicht verhindert, und er wird es auch in Zukunft nicht tun. Niedrigere Stromrechnungen sind vielmehr abhängig von einem funktionierenden Wettbewerb.

Die Unionsspitze scheint fest daran zu glauben, mit dem Thema Atomenergie beim Wähler punkten zu können. Damit fährt die Partei nach Ansicht des Greenpeace-Experten einen energie- und klimapolitisch kurzsichtigen Kurs - unglaubwürdig und zudem politisch hoch riskant.

Skandale wie beim Atommülllager in Asse und täglich neue Störfälle in Atomanlagen können für die Union schon bald zum Bumerang werden, so Böhling.

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Klimaschutz: Plan B bis 2020

Die Erde erwärmt sich schneller als bislang vorhergesagt. Es müssen sofort wirksame Maßnahmen zum Klimaschutz ergriffen werden - vor allem von Seiten der Politik und Wirtschaft. Die Studie untersucht, wie der vorzeitige Atomausstieg mit dem Klimaschutzziel vereinbar ist, die Emissionen von Treibhausgasen in Deutschland bis zum Jahr 2020 um 40 Prozent zu senken.

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