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Zur Premiere von Die Wolke - Die latente Gefahr eines SuperGAUs

Was passieren kann, wenn ein Atommeiler kollabiert, wird heute dem Premieren-Publikum des neuen Films Die Wolke in München vor Augen geführt. Der Film ist Fiktion. Fiktion jedoch, die auf einer tatsächlichen Gefahr beruht. Anlässlich des Filmstarts macht Greenpeace auf die ständige Möglichkeit eines verheerenden Super-GAUs aufmerksam.

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Das Szenario einer herannahenden radioaktiven Wolke, die dem Film seinen Titel verleiht, könnte Großstädte wie München, Stuttgart, Hamburg und Frankfurt binnen kürzester Zeit ins Chaos stürzen. Selbst Berlin könnte vom bei Hamburg liegenden Atomkraftwerk Krümmel hochgradig radioaktiv verseucht werden. Die Wolke kann weiter als hundert Kilometer reichen, sagt Greenpeace-Atomexperte Heinz Smital.

20 Jahre nach der Katastrophe von Tschernobyl kann ein Super-GAU niemals ganz ausgeschlossen werden. Die latente Bedrohung durch AKWs hat Gudrun Pausenwang bereits 1987 in dem gleichnamigen Millionen-Bestseller verarbeitet. Nun hat Regisseur Gregor Schnitzler ihr Buch für die große Leinwand neu inszeniert. Die Protagonisten sind zwei Jugendliche, die durch den Atomunfall aus ihrem Alltag gerissen werden.

Atomkraftwerke weiterlaufen zu lassen, ist unverantwortlich, so Smital In einem dichtbesiedelten Land wie Deutschland hätte ein schwerer Atomunfall wie der vor 20 Jahren im ukrainischen Tschernobyl verheerende Auswirkungen.

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Wer heute von Laufzeitverlängerungen für deutsche Atomkraftwerke redet, meint vor allem vier Atommeiler: Biblis A und B, Brunsbüttel und Neckarwestheim. Die Greenpeace-Studie beleuchtet die Sicherheitsaspekte dieser vier Kraftwerke.

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