Archiv: Artikel kann veraltete Informationen enthalten

Stromversorger wechseln - RWE abwählen

Umweltverbände, Verbraucherorganisationen und Anti-Atom-Initiativen rufen die Menschen in Deutschland auf, den Atomausstieg aus der Gesellschaft heraus zu vollziehen. Nach der Aufkündigung des Atomkonsenses durch RWE erwarten die Initiatoren Wechselfieber - eine Bewegung weg von den Atomkonzernen, hin zu umweltfreundlichen Stromanbietern.

  • /

Biblis A ist eines der unsichersten und verwundbarsten Atomkraftwerke Deutschlands. Trotzdem hat der Essener Stromriese RWE beim Umweltministerium beantragt, die Laufzeit des Reaktors zu verlängern. Offensichtlich ist das der dreiste Versuch, den Uraltmeiler über die Bundestagswahl 2009 zu retten, um danach die Atomvereinbarung ganz aufzuheben.

Und das ist erst der Anfang: EnBW, Vattenfall und E.ON haben bereits angekündigt, dass auch sie den demonstrativen Wortbruch und Gesetzesbruch in Kürze zum integralen Bestandteil ihrer Unternehmenspolitik machen wollen. Das ist nicht hinnehmbar.

Die großen Umweltverbände haben sich zu einer Initiative zusammengeschlossen. Machen auch Sie mit. Ziehen Sie persönlich Konsequenzen und wechseln Sie jetzt zu einem Anbieter von sauberem Strom. Es ist ganz einfach - ein Klick auf das Banner. Auf der Internetseite www.atomausstieg-selber-machen.de finden Sie die nötigen Informationen über den Wechsel.

Publikationen

Weiterführende Publikationen zum Thema

Fukushima-Report 2020

Die Strahlungsmessungen in der Region Fukushima aus dem Herbst 2019 zeigen: Unwetter wie der Taifun Hagibis führen zum Auftreten neuer radioaktiver Hotspots. Auch in den Gebieten, in denen im Sommer 2020 die Olympiade stattfinden soll.

Fukushima-Report: Kinder und Arbeiter

Kinder und die Dekontaminierungsarbeiter leiden besonders unter der radioaktiven Strahlung in Fukushima. Sie ist auch acht Jahre nach dem Atomunfall in Japan noch viel zu hoch.

Mehr zum Thema

Beim Ausstieg geschlampt

Der finanzielle Ausgleich für die Betreiber von Atomkraftwerken muss neu geregelt werden. Das ist im Sinne Vattenfalls und peinlich für die Bundesregierung.

Lösung für immer gesucht

Der Zwischenbericht zur Suche eines Endlagers für Atommüll schlägt 90 Regionen zur weiteren Erforschung vor. Gorleben ist nicht darunter. Interview mit Atomexperte Heinz Smital.

Gorleben ist Geschichte!

Ein Wunder ist geschehen: Das Endlager Gorleben ist vom Tisch. Weil der Salzstock kein sicherer Platz für Atommüll ist. Persönliche Betrachtung eines unglaublichen Erfolgs.