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PR-Show um die Expertenkommission von Vattenfall

Vier Wochen nach dem Brand des Transformators im Atomkraftwerk Krümmel hat Vattenfall am Freitag eine eigene fünfköpfige Expertenkommission vorgestellt. Sie soll unabhängig von den Untersuchungen der Atomaufsicht die Ursachen der jüngsten Pannenserie klären. Der Medienaufwand um die Kommission darf allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass letztendlich nur die Erkenntnisse der Atomaufsicht zählen.

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Vattenfall hat heute versucht, mit Pseudo-Transparenz über die eigentlichen Probleme des Atomkraftwerks in Krümmel hinwegzutäuschen, kommentiert Heinz Smital, der als Atomexperte für Greenpeace an dem Pressetermin teilnahm.

Smital betrachtet die Vattenfall-Expertenkommission als problematisch. Zum Teil säßen Leute darin, die praktisch die Atomlobby vertreten. Sie würden wohl kaum zu einem für Vattenfall schädlichen Ergebnis kommen, sagt er. In der Kommission sitzen unter anderem Prof. Dr. Adolf Birkhofer, Präsidiumsmitglied des Deutschen Atomforums, und Peter Hans Hirt, Präsident des Branchenverbands Swissnuclear.

Sowohl die mangelnde Sicherheit als auch immer neue technische Probleme sind symptomatisch für die Unternehmenskultur bei Vattenfall, so Smital. Obwohl nur ein Transformator vom Brand betroffen war, fiel die komplette Stromversorgung für das Kraftwerk kurzfristig aus. Die Mitarbeiter in Krümmel seien mit der Situation schlicht überfordert gewesen und hätten so eine gefährliche Situation provoziert.

Smital fordert, den Uralt-Reaktor in Krümmel nicht wieder ans Netz zu lassen. Der Austausch von Köpfen im Management sowie von Transformatoren im Kraftwerk erhöht nicht die Sicherheit. Was muss noch passieren, damit in Deutschland ein Atomreaktor stillgelegt wird?

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