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Meldung gut, Ende gut?

Presseberichten zufolge hat Bundesumweltminister Sigmar Gabriel einen Fahrplan für die Suche nach einem Atommüllendlager vorgelegt. Thomas Breuer, Atomexperte von Greenpeace, kommentiert die Nachricht.

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Es ist gut, dass der Umweltminister sich endlich des schwierigen Themas annimmt. Die Frage, wo hochradioaktiver Müll für Hunderttausende Jahre gelagert werden kann, muss endlich ohne Vorurteile angegangen werden. Nur so kann der höchstmögliche Schutz der Bevölkerung gewährleistet werden.

Bis jetzt favorisierten Industrie und Politik den Salzstock in Gorleben, weil dort bereits über eine Milliarde Euro investiert wurde. Dabei ist seit vielen Jahren klar, dass der Salzstock als Endlager nicht geeignet ist. Eine Studie von Greenpeace hat das kürzlich noch einmal belegt. Greenpeace fordert deshalb, Gorleben als potentiellen Endlagerstandort aufzugeben.

Breuer: Sigmar Gabriel muss sich jetzt entscheiden: Schützt er als Umweltminister die Bürger vor dem gefährlichen Atommüll oder schützt er die Gewinnmargen der Industrie?

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